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Der Gallier wird vierzigCaesar ist tot, Asterix lebt!Wir befinden uns im Jahre 30 nach dem Internet. Das ganze Web ist von Teletubbies besetzt... Das ganze Web? Nein! Ein paar von unbeugsamen Comiclesern bevölkerte Seiten hören nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten... Der in Frankreich geborene und in Gallien lebende Held feiert in diesen Tagen seinen vierzigsten Geburtstag. Grund genug, dem symphatischen Blonden und seinen krätigen Freund Obelix mal etwas näher unter die Lupe zu nehmen.
Gefeiert wird der Geburtstag des streitbaren Galliers zum Beispiel beim deutschen Ehapa-Verlag. Auf den Sonderseiten gibt es unter anderem ein Gewinnspiel, als Hauptpreis lockt eine Reise für vier Personen in den Asterix-Park nach Paris. Der Verlag hat auch gleich ein gallisches Dorf ins Netz gestellt, in dem unter anderem die Väter Uderzo und Goscinny erzählen, wie sie damals zu Asterix gekommen sind. Für Kurzweil ist auch gesorgt: in einem Onlinespiel kann man würfelnderweise das Geburtstagskind über einen Parkour bewegen und die auf der Strecke liegenden Fragen beantworten.
Lexica und Online-KompendienWer bei den Fragen ins Stocken kommt, sollte mal einen Blick ins Asterix-Lexikon werfen - für Fans gibt's absolut keine Entschuldigung, diese Seite nicht zu kennen. Wo sonst kann man nachlesen, wann Troubadix doch beim Abschlußbankett teilnahm oder wer außer den Galliern am Zaubertrank nippte. Zu jeder Hauptfigur gibt es interessante Anmerkungen und auch eine Suchfunktion lässt die Suche nach Informationen zum Kinderspiel werden. Interaktiv hat das Angebot auch einiges zu bieten: jede Woche kann man einen Asterix-Band nach Wahl gewinnen und auf der Pinwand alles rund um die Gallier suchen und bieten.
Mit dem neuen oder aufgefrischten Wissen zieht man am besten sofort weiter zum großen Asterix-Quiz. Gleich vier Schwierigkeits-Ebenen wollen bewältigt werden: Anfänger, Belesene und Profis können sich hier mit ihrem Wissen messen - und für Lesefaule gibt es natürlich auch ein Bilderrätsel. Nach jeder gelösten Runde winkt ein Eintrag im Asterix-Olymp. Für einen Nicht-Profi sind allerdings auch schon die Fragen des Anfänger-Levels knifflig - oder wissen Sie, welcher Ober-Angsthase besonders schön aus dem Bett "steigt"? Asterix kennt keine SprachgrenzeLiebevoll hat Sascha seine Fan-Seite über Asterix gestaltet. Neben einem kleinen historischen Abriss über die Kindheit von Asterix und der Vorstellung der Comic-Protagonisten aus der römischen, gallischen und restlichen Seite der Welt fällt diese Seite vor allem durch die Sprüchesammlung auf. Während sich andere Seiten damit begnügen, die lateinischen Zitate samt ihrer &UUml;bersetzung aufzulisten, finden sich hier auch noch die ägyptischen Symbole, mit denen die beiden Gallier konfrontiert wurden.
Ähnlich kryptisch schauen auch einige Übersetzungen aus, denn die Geschichten aus der Zeit vor Christus finden überall auf der Welt ihre Freunde. Neben den eher "gängigen" Sprachen wie Chinesisch, Schwedisch und Potugisisch finden sich auch so exotischer Übersetzungen wie Walisisch, Hindi und Esperanto. Eine Auswahl an Covern hat der Niederländer Hendrik Jan Hoogeboom auf seiner englisch-sprachigen Homepage gesammelt. Die Seite nennt sich passenderweise auch "The Many Languages of Asterix" (Die vielen Sprachen des Asterix). Sächseln, Wienern und Schwäbeln
Wenn es um die sprachliche Vielfalt der Gallier und Römer geht, muß man nicht erst die entlegenen Winkel auf der anderen Seite der Welt aufsuchen. Seit einigen Jahren gibt es eine erfolgreiche Mundart-Serie mit Dialekten aus dem deutsch-sprachigen Raum. Und so sächseln, wienern und schwäbeln sich Asterix und Co durch das von Römern belagerte Gallien - und man kann sicher sein, dass es auch in Zukunft heisst: ":Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein!" Matthias Wege - Grafik: Ehapa-Verlag
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| Geändert am 30. September 1999 16:31 von mwege | ||||||||||||||||