Gefährliche Holzschutzmittel? Koblenz. dji. Holzschutzmittel werden gegen Schädlings- und Pilzbefall eingesetzt. Es gibt etwa 2500 Produkte auf dem Markt. Die Wirkstoffe wie Pentachlorphenol (PCP), Lindan oder Dichlofluanid können auch für den Menschen gefährlich sein.Neben Atemswegsproblemen, Kopfschmerzen, Allergien und rheumatische Erkrankungen können auch Antriebsstörungen und Depressionen auftreten, erklärt die Umweltambulanz Deutschland. Zu den "modernen" Schädlingsbekämpfungsmitteln gehören auch die Pyrethroide (z.B.: Permethrin), die häufig auch in Wollteppichen zur Mottenbekämpfung eingesetzt werden. Sie greifen das Zentralnervensystem an. Die gesundheitschädigende Wirkung dieser Substanzen wird jedoch von keiner staatlichen Stelle überprüft. Die "Gütegemeinschaft Holzschutzmittel" im Industrieverband Bauchemie und Holzschutzmittel vergibt das RAL-Gütezeichen. Ein Kriterium bei den Untersuchungen ist die gesundheitsschädigende Wirkung. Die Untersuchungsmethoden werden aber von verschiedenen Fachleuten als zu oberflächlich abgelehnt. Der Industrieverband erklärt dagegen, daß RAL-geprüfte Holzschutzmittel bei sachgemäßer Anwendung unbedenklich seien. Von den etwa 2500 Produkten auf dem deutschen Markt tragen etwa 350 das RAL-Prüfsiegel. Foto: Thomas Frey
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