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Prinzessin Stephanies Ex-Mann klagt:

Prozess um Liebesspiel-Fotos beginnt

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Daniel Ducruet und Fili Houtemann, die sich wegen "Eingriffs in das Privatleben" des Ex- Mannes von Stephanie von Monaco verantworten muss.

Nizza - Vor einer Strafkammer im südfranzösischen Nizza hat am Donnerstag der Prozess um Fotos vom Seitensprung des Ex-Mannes von Stephanie von Monaco begonnen.

Verfolgt von Dutzenden von Fotografen und Kameraleuten war der Kläger Daniel Ducruet (35) im Justizpalast von Nizza erschienen. Seine Ehe mit der monegassischen Prinzessin war 1996 in die Brüche gegangen, nachdem die verfänglichen Fotos vom Liebesspiel mit einer belgischen Nackttänzerin an einem Pool erschienen waren.

Ducruet fühlt sich als Opfer eines Komplotts

Ducruet sieht sich von dem Fotografen Stephane de Lisiecki (39), der die Fotos und ein Video gemacht und verkauft hatte, sowie von der Tänzerin Fili Houteman (28) hintergangen. Die Anklage in dem Prozess lautet auf Eingriff in das Privatleben und auf Beihilfe dazu. Es wird erwartet, dass der Anwalt von Daniel Ducruet Schadenersatz fordert. Ducruet fühlt sich als Opfer eines Komplotts. Die Fotos waren von deutschen, spanischen und italienischen Medien veröffentlicht worden.

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Prinzessin Stephanie von Monaco

Im Gegensatz zu dem Auftritt des Ex-Mannes der Grimaldi- Prinzessin, der in Blazer und Jeans zum Gerichtstermin erschien, erregte die Ankunft der Nackttänzerin weit weniger Aufsehen. Fili Houteman, der Beihilfe angeklagt, zeigte sich dem Gericht und den Medien mit einem Pferdeschwanz und in einem schwarzen Hosenanzug. Ihr mitangeklagter Freund Yves Hoogewys war nicht zu dem Prozess vor der fünften Strafkammer unter Richterin Marie-Claude Chisa gekommen.

Wie viel verdient?

Den drei Belgiern droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr und eine Geldbuße von 300.000 Franc (rund 90.000 Mark). Der Fotograf, der elf Filme zu jeweils 36 Aufnahmen am Pool verschossen hatte, gab an, er habe damit nur 38.110 Euro (knapp 75.000 Mark) verdient. Er habe viel mehr erwartet gehabt. Ducruets Anwalt hatte dagegen erklärt, allein in Spanien habe der Fotograf - ohne das Video - 45 677 Euro erhalten.

dpa - Archivfotos: dpa

Geändert am 16. Maerz 2000 16:26 von aj
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