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Internetkaufhaus: Ex-Tennis-Star hat große PläneBori Becker geht an die BörseMünchen - Boris Becker will an die Börse gehen. "In den nächsten zwölf Monaten wird ein Börsengang mit meiner Person stattfinden", sagte der ehemalige Tennisstar. Der 32-Jährige betreibt zwei Marketingagenturen in München (BBM) und der Schweiz (BBI) und will offenbar ein Internetkaufhaus etablieren.
Becker hat sich auch als Geschäftsmann große Ziele gesetzt. "Ich bin keine nationale Größe, sondern einer der bekanntesten Menschen der Welt", meinte der gebürtige Leimener, der kürzlich mit Stürmer Andrej Schewtschenko (AC Mailand) einen Vermarktungsvertrag abgeschlossen hat. "Wenn ich will, kann ich im Fußball und Tennis jeden Spieler bekommen", glaubt Becker. In der kommenden Woche werde in Miami auch mit dem australischen Tennisprofi Mark Philippoussis ein Kontrakt unterzeichnet, der - abgesehen von Ausrüsterverträgen - die komplette Vermarktung umfasst. Ärger mit der SteuerfahndungBecker bestätigte, dass seine seit 1996 laufende Auseinandersetzung mit der Steuerfahndung noch nicht beendet sei. "Ich erwarte, dass die Angelegenheit in einem halben Jahr abgeschlossen ist", sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger. Steuersätze über 50 Prozent sind für ihn nach wie vor nicht nachvollziehbar: "Man wird ja fast zu Steuersparmodellen gezwungen. Mit einer Flatrate von 30 oder 35 Prozent würde der Staat viel mehr einnehmen." dpa - Foto: AP
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| Geändert am 14. Juli 2000 14:23 von sab | |||||||