Unter der Ägide des auf seine meditativen Kräfte vertrauenden Headcoachs Phil Jackson erspielten sich die Lakers mit ihrem überragenden Shaquille O'Neal im sechsten Playoff-Finale gegen die Indiana Pacers durch ein 116:111 den entscheidenden vierten Sieg in der Serie "best of seven". Der Vater des Triumphs wurde dann auch vom Spieler des Jahres als erster mit Dankes- und Lobeshymnen bedacht. "Ohne Phil Jackson wären wir keine Champions geworden. Er ist der wirkliche Held", schrie O'Neal nach dem Coup mit Tränen in den Augen in das Reportermikrofon. Vor der Halle tobte der Mob
Bei Titelverteidiger Dallas Stars gewannen die Devils im sechsten Spiel der "best-of-seven"-Serie 2:1 nach Verlängerung und führen die Gesamtwertung uneinholbar mit 4:2 Siegen an. Es war bereits das dritte Mal in fünf Jahren, dass ein Team den Cup in der Verlängerung gewann. 
Washington stolpert gegen Dallas
New York - Die Washington Redskins, selbst ernannter Favorit auf den Superbowl, haben einen Fehlstart in die Saison hingelegt. Nach bereits einer Niederlage aus zwei Spielen verloren sie am Montag gegen die Dallas Cowboys mit 21:27. Die East Division wird von den ungeschlagenen New York Giants angeführt.
Angeführt von Quarterback Randall Cunningham ließen sich die Dallas Cowboys von einem frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und gingen im zweiten Viertel durch einen Touchdown-Lauf von Emmitt Smith mit 14:7 in Führung.
Coach Norv Turner unter Druck
Dallas holte mit diesem Überraschungserfolg den ersten Saisonsieg nach zwei Auftaktniederlagen. Für die Washington Redskins brechen nun stürmische Zeiten an. Der erst 35-jährige Eigentümer Daniel Snyder hatte für diese Saison über 100 Millionen Dollar ausgegeben, um die besten Spieler in die amerikanische Hauptstadt zu holen. An diesem Sonntag müssen die Skins bei den New York Giants antreten. Eine Niederlage dürfte das vorzeitige Ende für Coach Norv Turner bedeuten.
dpa