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Noch drei Rennen: Spannung in der Formel 1
Mika oder Michael - Start your engines
Indianapolis - Drei Rennen vor Saisonschluss ist der Kampf um die WM-Krone in der Formel 1 zu einem "Fall für Zwei" geworden. Mika Häkkinen oder Michael Schumacher - so lautet die Frage nach dem König im PS-Zirkus.
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| Michael Schumacher vor Mika Häkkinen: So stellt sich das der Ferrari-Star auch in Indianapolis vor. |
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Titelverteidiger Häkkinen liegt nur noch zwei Punkte vor Herausforderer Schumacher (80:78), der nach dem Sieg beim Ferrari-Heimspiel in Monza wieder alle Chancen sieht, im fünften Anlauf mit der Scuderia endlich den ersehnten Titel zu holen.
"Können es aus eigener Kraft schaffen"
"Auf allen drei restlichen Strecken sollte der Ferrari stark genug sein, aus eigener Kraft gewinnen zu können. Wir fahren gut vorereitet nach Indianapolis", sagt Schumacher vor dem Großen Preis der USA, dem 14. von 17 WM-Läufen am Sonntag (20.00 Uhr MESZ).
Keiner kennt die Strecke
Gut vorbereitet, das bezieht sich aber in erster Linie nur auf seinen Dienstwagen, denn die Strecke im "Mekka des Motorsports", wie die Amerikaner Indianapolis mit dem ihnen eigenen Selbstbewusstsein einordnen, ist für die Formel 1 komplettes Neuland. Der erste US-Grand-Prix seit Phönix 1991 findet nämlich auf einer komplett neuen Piste, einer Kombination des weltberühmten Ovals mit einem neuen Innenteil, statt. Da vor dem Rennen auch keine Tests erlaubt waren, fangen am Freitag im freien Training alle 22 Piloten bei null an.
Schumi stört´s nicht
"Ich hatte nie Probleme damit, auf einer neuen Rennstrecke schnell zu fahren", meint Schumacher. Zuletzt hatte er so eine Situation im Vorjahr in Malaysia erlebt, als er gerade - von seinem Beinbruch genesen - bei der Formel-1-Premiere in Kuala Lumpur die Konkurrenz fast nach Belieben beherrschte und seinem um die WM kämpfenden Teamkollegen Eddie Irvine den Sieg "schenkte".
Computersimulation hilft nicht weiter
Vorbereiten könne man sich ohnehin nicht auf eine neue Strecke, glaubt der 31-Jährige, der sich auf Computersimulationen seines Teams nicht verlassen will. "Für die Abstimmung des Autos ist das in Ordnung, dem Fahrer hilft es nicht so viel. Mir konnte noch nie ein Team erklären, welche Linie ich fahren, wo ich bremsen muss und wann ich wieder Gas geben kann. Da verlasse ich mich lieber auf mich selber", erklärt Schumi. Dagegen übt Jordan, Rennstall von Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach), per Videospiel für Indianapolis. "Ein findiger Mitarbeiter von uns hat sich via Internet von einem 2000-er Formel-1-Spiel eine ganze Reihe von nützlichen Informationen runtergeladen. Man kann gar nicht genug begrüßen, dass diese Spiele heutzutage täuschend echt sind", sagte Frentzen der Kölner Tageszeitung Express.
Häkkinen: Ich habe einige Ideen 
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