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..."Mister Cool" war das Maß aller Dinge
Schmidt - das war an diesem sonnigen Nachmittag das Maß aller Dinge; das war "Mr. Cool Man" in Person, dessen Selbstsicherheit die untätige Zeit des Herumsitzens zwischen beiden Läufen nichts anhaben konnte. Schon nach dem ersten Rennen die Nummer eins, verbrachte Schmidt die Pause damit, Fernsehen zu schauen und Zeitung zu lesen. Als er dann mit einem zweiten perfekten Lauf die Sensation geschafft hatte, kam in ihm "das wahnsinnige Gefühl auf, zu wissen: Das ist es jetzt."
Aufschrei der ErleichterungDer Aufschrei seiner Erleichterung übertönte beinahe den Jubel der Zuschauer, das Paddel flog in hohem Bogen über Bord und Bundestrainer Klaus Pohlen dank der Mitglieder des deutschen Teams kurzerhand ins Wasser, obwohl das Schwimmen im Zielbecken per Schild ausdrücklich untersagt ist. Da verstand es sich von selbst, dass Schmidt Pohlen ("Das Wasser war nach dieser Aufregung gar nicht mehr kalt, genau richtig") trotz fehlendes Handwerkzeuges sicher ans rettende Ufer brachte. "Erfolg tut allen gut"Teamkollegin Mandy Planert, bäuchlings auf einer Begrenzungsmauer liegend, war die Erste, den Triumphator herzte, Schmidts Freundin Friederike Hölschen musste warten, bis ihr Held wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Und auch der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, Ullrich Feldhoff, reihte sich flugs in die Schar der wartenden Gratulanten ein. Er wußte, dass dieser Erfolg "dem gesamten deutschen Kanusport guttut". Nervosität forderte ihren Preis |
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| Geändert am 20. September 2000 14:38 von sab | |||||||