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Uefa-Cup-Rückspiele: FCK schont Youri DjorkaeffHertha-Coach Röber warnt vor ÜbermutBerlin/Kaiserslautern - Für den 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC Berlin sollen die Erstrunden-Rückspiele im Uefa-Cup am Donnerstag nur Durchgangsstationen zu sportlich und finanziell attraktiveren Gegnern sein.
Doch während bei den Pfälzern vor der Begegnung gegen Bohemians Dublin (20.45 Uhr/live im ZDF) die Frage um einen Platz von Marco Reich in der Startelf der interessanteste Aspekt ist, warnt Hertha-Trainer Jürgen Trainer Röber vor der Partie gegen Zimbru Chisinau (18.00 Uhr/ARD) vor Übermut und Leichtsinn. "Mit voller Kapelle""Anscheinend rede ich mir den Mund fusselig. Wir wissen, wie gut die Moldawier spielen können. Alle fragen mich, ob ich einige schonen werde. Das ist alles Schmarrn", sagt der 46-Jährige und erteilte solchen Planspielen trotz des 2:1-Erfolgs im Hinspiel eine klare Absage: "Wir werden mit voller Kapelle antreten." Allerdings wird Mittelfeldregisseur Stefan Beinlich wegen einer Wadenverletzung fehlen, während die Nationalspieler Marko Rehmer und Dariusz Wosz wieder voll ins Training eingestiegen sind. Personalnot in der PfalzVon einer solchen Situation kann Otto Rehhagel beim 1. FC Kaiserslautern derzeit nur träumen. Der FCK-Coach muss erneut auf acht angeschlagene Akteure sowie auf den im Europacup gesperrten Tomasz Klos verzichten. Aufgrund des 3:1-Hinspielsiegs der Pfälzer kann Rehhagel allerdings gelassen bleiben und sogar Europameister Youri Djorkaeff (Wadenverletzung) für das nächste Punktspiel am Sonntag bei Hansa Rostock schonen.
Reich ist skeptischSo ist ein Einsatz von Marco Reich wahrscheinlich, der sich in der vergangenen Woche über seine Reservistenrolle beklagt hatte. Doch auch nach der Aussprache mit dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Friedrich zu Wochenbeginn bleibt Reich vorerst skeptisch: "Gespräche kann man viele führen, aber was jetzt kommt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen", sagt der 22-Jährige. Rehhagel bleibt bei seiner LinieMit seiner Situation als "Joker" ist der Mittelfeldspieler erwartungsgemäß nicht zufrieden: "Ich bringe teilweise über Wochen gute Leistung, aber es ändert sich nichts. Und ich habe den Eindruck, dass mir dadurch einige Dinge verbaut werden", sagt Reich, der noch einen Vertrag bis 2004 besitzt. Rehhagel beurteilte die Vorstellungen seines Youngsters zuletzt allerdings weitaus kritischer. "Marco hat nur in den letzten 20 Minuten gut gespielt und ein Fußballspiel dauert 90 Minuten", sagte der 62-Jährige nach dem 3:1 gegen den 1. FC Köln. "Er spielt dann, wenn ich ihn aufstelle." Von Martin Volkmar und Michael Kölmel, sid - Fotos: AP, dpa
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| Geändert am 20. September 2000 17:02 von sab | ||||||||||