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Schumanns Lauf zum Olympiasieg
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Seit 28 Jahren ungeschlagen: Gold für Dressur-Equipe
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Deutsche Dressur-Equipe holte wieder Gold

Seit 28 Jahren ungeschlagen

Sydney - Die deutschen Dressurreiterinnen sind bei den Olympischen Spielen in Sydney ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Isabell Werth (Rheinberg) mit Gigolo, Alexandra Simons-de Ridder (Aachen) mit Chacomo, Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit Rusty und Nadine Capellmann (Aachen) mit Farbenfroh gewannen die Mannschafts-Goldmedaille.

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Erfolgsverwöhnt: Die deutschen Dressurreiterinnen (v. l.) Ulla Salzgeber, Alexandra Simons de Ridder, Nadine Capellmann und Isabell Werth lauschen der Nationalhymne.

Die niederländischen Dauerrivalen mussten sich erneut mit dem zweiten Platz vor den USA begnügen. Diese Rangfolge hatte es auch schon 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta gegeben. Seit der Silbermedaille vor 28 Jahren in München sind deutsche Dressur-Equipen bei Olympischen Spielen sowie bei Welt- und Europameisterschaften ungeschlagen.

Erfolg stand früh fest

Die Grundlage zum zehnten Olympiasieg im Team-Wettbewerb hatten Isabell Werth und Alexandra Simons-de Ridder schon am Dienstag im ersten Teil des Grand Prixs gelegt. Sie schickten Ulla Salzgeber und Nadine Capellmann mit einem Vorsprung von 104 Punkten auf die Niederländer in den zweiten Abschnitt. Ulla Salzgeber machte zwei gravierende Fehler bei ihrem Auftritt und lieferte mit 1 829 Punkten das Streichergebnis. Die niederländischen Konkurrenten Arjen Teeuwissen mit Goliath (1 831) und Coby van Baalen mit Ferro (1 873) konnten dennoch den deutschen Sieg nicht mehr verhindern. Schon vor dem Ritt von Nadine Capellmann stand der Erfolg fest.

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Auf Gigolo war Isabell Werth wieder unschlagbar.

Werth in Einzelwertung vorn

In der Einzelwertung nach dem Grand Prix führt Olympiasiegerin Isabell Werth vor der niederländischen Europameisterin Anky van Grunsven mit Bonfire. Den dritten Platz belegt Coby van Baalen vor Nadine Capellmann. Alexandra Simons-de Ridder ist Fünfte. Die Deutsche Meisterin Ulla Salzgeber rangiert an siebter Stelle. Die Medaillen werden nach dem Grand Prix Special am Freitag und der Kür mit Musik am Samstag vergeben. Für das Finale am Samstag qualifizieren sich die 15 Besten nach den vorangegangenen Prüfungen. Jede Nation darf aber nur drei Reiter in die Kür senden.

dpa - Fotos: dpa

Geändert am 27. September 2000 12:04 von volontaer
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