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Hintergrund:

Spektakuläre Ausbrüche von Schwerverbrechern

Trotz strengster Sicherheitsvorkehrungen gelingt Häftlingen immer wieder die Flucht aus Gefängnissen und geschlossenen Anstalten. Unter den zumeist bald wieder gefassten Ausbrechern waren auch einige Schwerverbrecher, die auf der Flucht weitere schwere Straftaten begingen. Die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre:

22. 12. 1998:

Während eines Besuchs des Weihnachtsmarktes in Goslar reißt sich ein als gemeingefährlich und nicht therapierbar geltender Sexualverbrecher von seinem Bewacher los und entkommt. Etwa zwei Wochen später wird er in einem Hotel in der Schweiz gefasst.

02. 12. 1998:

Der wegen eines Mordes und Vergewaltigungen zu lebenslanger Haft verurteilte Dieter Zurwehme kehrt von einem Freigang nicht in die Haftanstalt Bielefeld-Senne zurück. Auf seiner acht Monate dauernden Flucht bringt er in Remagen am Rhein zwei ältere Ehepaare um und versucht zwei Mädchen zu vergewaltigen. Im August 1999 wird der "Mörder von Remagen" in Greifswald (Mecklenburg- Vorpommern) von einem Passanten erkannt und festgenommen.

15. 04. 1998:

Mit Hilfe eines Komplizen flüchtet der in der Rheinischen Landesklinik Düren einsitzende Gewaltverbrecher Bernd Büch nach einem Zahnarztbesuch in der Stadt. Zwei Tage später bringt er in Sennewitz (Sachsen-Anhalt) einen Mann und dessen 71-jährige Mutter um, nimmt zwei Frauen eine Nacht lang gefangen und vergewaltigt sie. Im Juni wird er in Hanau (Hessen) festgenommen.

11. 03. 1997:

Der fünffache Mörder Norman Volker Franz, auf dessen Konto unter anderem Morde an drei Geldboten in Weimar und Halle gehen, entkommt mit Hilfe einer Strickleiter aus einem Gefängnis in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Nach einer Flucht quer durch Europa werden Franz und seine als Komplizin aufgetretene Frau im Oktober 1998 in Portugal festgenommen. Im Juli 1999 entkommt Franz kurz vor seiner Auslieferung nach Deutschland erneut.

27. 09. 1995:

Mit Hilfe seiner früheren Therapeutin entkommt der zu lebenslanger Haft verurteilte "Heidemörder" Thomas Holst aus der geschlossenen Psychiatrie des Krankenhauses Hamburg-Ochsenzoll. Nach der Festnahme der Therapeutin stellt sich Holst im Dezember 1995 der Polizei.

31. 10. 1994:

Zwei bewaffnete Schwerverbrecher, Raymond Albert und Gerhard Polak, entkommen aus dem Gefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel. Nach einer spektakulären Fahrt mit Geiselnahmen, Schießereien und einem Banküberfall wird Polak am 1. November festgenommen. Sein Fluchtkomplize stellt sich der Polizei.

04. 04. 1993:

Der dreifache Mörder Lothar Luft wird von Komplizen mit Hilfe eines gestohlenen Bundeswehrpanzers aus dem Gefängnis in Schwalmstadt (Hessen) befreit. Der Panzer durchbrach das Gefängnistor als Luft auf einem Hofgang war. Drei Monate später wird er im Elsass gefasst.

dpa

Geändert am 26. Oktober 2000 12:08 von aj
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