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Formel-1: Vorbereitung für WM 2001 beginntMercedes bläst zum AngriffStuttgart - Kleiner, leichter, stärker - so heißt die Zauberformel für das neue Power-Paket von Mercedes-Benz, mit dem die Silberpfeile in der Formel-1-Saison 2001 zum Angriff auf Ferrari-Weltmeister Michael Schumacher blasen. Die Vorbereitungen laufen bereits rund drei Monate vor dem WM-Auftakt am 4. März in Australien auf Hochtouren.
Am Montag wird der neue Testfahrer Alexander Wurz zum ersten Mal den neuen Motor testen, in einem Übergangsauto mit diesjährigem Chassis auf der Rennstrecke im südspanischen Jerez. Neues TriebwerkDas neue Triebwerk wird bereits seit geraumer Zeit intensiv auf dem Prüfstand erprobt. "Wir sind auf einem sehr guten Niveau und haben bereits 600-km-Distanzen mit dem neuen Motor gefahren", sagt Mercedes-Sportchef Norbert Haug in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid). Nach den ersten Testrunden von Wurz sollen die Stammfahrer Mika Häkkinen (Finnland) und David Coulthard (Schottland) zum Einsatz kommen. Zwei Prozent mehr LeistungMercedes hofft, dass im PS-Bereich eine Leistungssteigerung von zwei Prozent erzielt wird. Haug: "Wenn uns das gelingt, wäre das ein guter Erfolg. Denn jeder, der in der ersten Formel-1-Liga spielt, wird sich schwer tun, eine größere als zweiprozentige Leistungssteigerung zu schaffen."
Dass Häkkinen nach seinen WM-Triumphen 1998 und 1999 in dieser Saison dem Dauerrivalen Michael Schumacher die Vorfahrt zum Titel lassen musste, ist für Haug Schnee von gestern: "Ferrari war 2000 unter dem Strich besser, und Michael Schumacher hat den WM-Titel verdient gewonnen, das erkennen wir an. Doch jetzt heißt es: auf ein Neues. Wir sind hungriger und motivierter denn je. Wir haben unseren Höhepunkt noch nicht erreicht, die Leistungskurve zeigt immer noch nach oben." 850-PS-Schranke durchbrochen Der neue McLaren-Mercedes soll nach Auskunft von Haug in der ersten Februar-Woche vorgestellt werden. Dass der neue Motor aber die 850-PS-Schranke durchbrechen wird, bezweifelt der Sportchef: "Die Verbesserungsschritte können zwangsläufig nicht mehr so groß wie vor zehn Jahren sein, alles ist schon am Limit." Dennoch gebe es Optimierungen, die groß genug sind, um jedes Jahr einen neuen Motor zu rechtfertigen. Wenn man das nicht macht, würde man das entscheidende Zehntel nicht finden, meint Haug und rechnet vor: "Das wären bei 70 Runden auf einer etwa 4,5 km langen Rennstrecke immerhin schon ein Vorsprung von sieben Sekunden, und der könnte über Platz eins oder sieben entscheiden, also über zehn oder null Punkte." Haug erwartet einen Dreikampf |
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| Geändert am 30. November 2000 12:15 von volontaer | ||||||||||||