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Uefa-Cup: FCK wehrt sich tapfer bei 0:1 in Glasgow

Nur Albertz kam an Koch vorbei

Glasgow - Ex-Bundesligaprofi Jörg Albertz hat den 1. FC Kaiserslautern um den Lohn seiner guten Arbeit gebracht.

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Gleich schlägt´s ein: Mit seinem Tor in der 87. Minute sorgte Jörg Albertz für den 1:0-Erfolg der Glasgow Rangers.

Mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern sorgte der dreimalige deutsche Nationalspieler für den glücklichen 1:0 (0:0)-Erfolg seiner Glasgow Rangers im Hinspiel der dritten Runde des Uefa-Cups gegen die Pfälzer, die ihre fünfte Niederlage in Folge kassierten.

Dennoch verschafften sich die "Roten Teufel" im Hexenkessel von Glasgow eine unerwartet günstige Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag auf dem heimischen Betzenberg. Vor dem Siegtreffer waren die Hausherren reihenweise am überragenden FCK-Torwart Georg Koch gescheitet, der beim 85. Europacup-Auftritt der Pfälzer trotz des Gegentreffers überzeugte.

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Kampf in der Luft: Lorenzo
Amoruso und Miroslav Klose.

"Wir wollten das Spiel offen gestalten, um im Rückspiel noch eine Chance zu haben. Das ist uns insgesamt gelungen", sagte FCK-Teammanager Andreas Brehme. Vor der mit Spannung erwarteten Partie hatte der Weltmeister gefordert: "Glück muss man sich auch erarbeiten." Seine Mannschaft hielt sich an die Devise des Trainers, war gut auf den schottischen Rekordmeister (49 Titel) eingestellt und zeigte vor allem kämpferisch eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Niederlagen.

Zahlreiche Großchancen

Selbst der zuletzt arg gescholtene Murat Yakin, der von Brehme schon ausgemustert war, lieferte eine ansprechende Leistung als Libero. Vor 47.279 Zuschauern, die in der fast ausverkauften Arena phasenweise ein Höllenspektakel veranstalteten, vergaben die Rangers allerdings auch mehrere Großchancen oder scheiterten reihenweise am gut postierten Lauterer Schlussmann. Ex-Bundesligaprofi Jörg Albertz (16., 36.), Kapitän Barry Ferguson (26.), Ronald de Boer (30.) sowie Lorenzo Amoruso (68.) fanden in Koch, der von den mitgereisten 500 Lauterer Fans gefeiert wurde, zunächst ihren Meister.

Pettersson musste vorzeitig vom Platz

Kaiserslautern, das oftmals durch eigene Unachtsamkeiten unnötig in Bedrängnis kam, hatte nur selten gute Torgelegenheiten. Die beste vergab noch Weltmeister Youri Djorkaeff bereits nach sieben Minuten. Nicht immer auf dem Posten war Schiedsrichter Gilles Veisseire aus Frankreich. Eine klare Tätlichkeit von Michael Mols an Georg Koch wurde nur mit einer Verwarnung geahndet. Allerdings hatte Koch, der dabei ebenfalls die Gelbe Karte sah, zuvor provoziert. Glück hatte der FCK, als der Unparteiische ein Handspiel von Dimitrios Grammozis (36.) im eigenen Strafraum übersah. In der 81. Minute sah dann Jörgen Pettersson wegen wiederholten Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte, sieben Minuten später nutzten die Rangers die Überzahl aus.

Neben Georg Koch, der kurioserweise unter Rangers-Trainer Dick Advocaat beim PSV Eindhoven nur Ersatzmann war, gehörten Grammozis und Manndecker Hany Ramzy bei Kaiserslautern zu den Besten. Bei den Rangers waren Kapitän Ferguson und Kenny Miller die Besten.

Von Mark Mittasch, sid - Fotos: AP

Geändert am 1. Dezember 2000 08:30 von sab
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