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Digitalkameras im Test:Billig taugt nur für's Internet
Hannover - Digitalkameras um 200 Mark sind nicht zu empfehlen. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Tests des Computermagazins "c't" . Dem Bericht zufolge lohne es sich, beim Kauf einer Digitalkamera mindestens das Doppelte auszugeben. Billigst-Geräte taugten höchstens für illustrierte Internet-Grüße. Einstiegspreise von 180 bis 850 Mark und gegen null tendierende Folgekosten laden der Zeitschrift zufolge zum Herum-Experimentieren mit digitaler Fotografie ein. Preis-Leistung bei herkömmlichen Kameras besserIm Test zeige sich jedoch, dass verschiedene Faktoren dem unbeschwerten Fotospaß entgegen stehen: zu geringe Auflösung, zum Teil unstimmige Farben und Kontraste, das meist fehlende Zoom-Objektiv, zu wenig Speicherplatz oder nur dürftige Einstellmöglichkeiten. Für 450 Mark erhalte man schon ein sehr anständiges Spiegelreflex-Gehäuse ohne Objektive oder eine fast luxuriöse Sucherkamera. Bei genauso teuren Digitalkameras dagegen lasse die Bildqualität zu wünschen übrig. Mindestens eine Million Pixel
Dennoch gibt es laut "c't" einige Modelle, die selbst Profis nicht mehr als Spielzeug abtun würden. Die gut ausgestattete Fuji Finepix sei mit einem Straßenpreis von unter 700 Mark derzeit ein sehr gutes Angebot. Als 1,3-Megapixel-Schnäppchen mit allerdings recht magerer Ausstattung dürfe die Umax AstraCam 1800 für rund 400 Mark gelten. Die hoch auflösende Olympus C-860L wäre auch eine Empfehlung wert, kostet aber mit 850 Mark mehr als das Doppelte. In der 1-Megapixel-Klasse sei die Kodak DC215 für rund 700 Mark positiv aus dem Rahmen gefallen. Grundsätzlich sollte eine Digitalkamera mindestens eine Auflösung von einem Megapixel besitzen. gms
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| Geändert am 18. Dezember 2000 18:03 von mwege | |||||||||||||