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Ferrari-Strategen Todt und Brawn verlängern Verträge

Schumis Wunschteam bleibt zusammen

München - Michael Schumacher kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib seines "Wunschteams" bei Ferrari machen. Die für den Weltmeister wichtigsten Verantwortlichen, Rennleiter Jean Todt und Technikdirektor Ross Brawn, stehen offenbar kurz vor der Verlängerung ihrer im Jahr 2001 auslaufenden Verträge.

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Das wird Schumi freuen: Sein Chef und Freund Jean Todt bleibt offenbar bei Ferrari.

"Eingeweihten Kreisen" zu Folge haben sich Todt und Brawn trotz diverser anderer Angebote für ein weiteres Jahr bei der "Scuderia" entschieden. Bis 2002 läuft auch Schumachers Vertrag bei Ferrari.

Gegenseitig unterstützt

Schumacher und Todt, dem Ambitionen auf den Posten des Weltverbands-Präsidenten nachgesagt werden, sind befreundet. Der Kerpener und der Franzose hatten sich in den vergangenen Jahren immer gegenseitig unterstützt, wenn der Fahrer oder der Teamchef unter Druck geraten waren. Brawn kam 1996 zusammen mit Chefdesigner Rory Byrne auch auf Betreiben Schumachers zu Ferrari. Mit beiden hatte der Deutsche bei Benetton zwei WM-Titel geholt. Brawn ist bei den Rennen Schumachers wichtigster Stratege. Der Vertrag des Aerodynamik- Spezialisten Byrne endet im Februar 2002. Damit ist die Fertigstellung des Autos für Schumachers voraussichtlich letztes Ferrari-Jahr gesichert.

Coulthard meckert über McLaren-Team

Mehr Unterstützung von seinem Team hat hingegen McLaren-Mercedes- Pilot David Coulthard gefordert. Bei den Trainingsläufen vor den Rennen sei Chefkonstrukteur Adrian Newey vorwiegend mit dem Auto seines Teamkollegen Mika Häkkinen beschäftigt, monierte der Schotte in der Zeitschrift "F1 Racing". Er habe schon oft bewiesen, dass er Häkkinen und Schumacher besiegen könne, so Coulthard: "Mir fehlt lediglich die Konstanz und volle Unterstützung des Teams."

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Geändert am 27. Dezember 2000 14:55 von sab
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