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Ullrich & Co. zum Erfolg verdammt
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Team Telekom: Großes Team und Rekord-Etat

Ullrich & Co. sind zum Erfolg verdammt

Bonn - Zwischen Traum und Trauma hin- und hergerissen und zum Erfolg verdammt - so gehen Jan Ullrich und das Team Telekom in die Saison 2001. "Ich werde auch nicht jünger und will kein Jahr mehr verschenken", erklärte der 27-Jährige bei der Präsentation der Mannschaft in Bonn: "Ich fühle mich total gut und fit wie lange nicht mehr und möchte unbedingt meinen zweiten Toursieg schaffen."

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Bester Laune: Jan Ullrich.

Seit seinem Triumph 1997 war der gebürtige Rostocker nicht mehr in Bestform an den Start der Frankreich-Rundfahrt gegangen: "Ich hoffe, dass mir der Verzicht auf Weihnachten zu Hause diesmal hilft, ohne Krankheit durch das Frühjahr zu kommen."

22 Millionen für Tour-Sieg

Zehn Jahre nach der Gründung im Januar 1991 präsentierte der Belgier Walter Godefroot in der Konzernzentrale sein Rekord-Aufgebot von 25 Profis. Es ist das größte und mit einem Jahresetat von geschätzten 22 Millionen Mark teuerste, das Deutschlands bester Radrennstall je an den Start gebracht hat. Diese Investitionen sollen den dritten Toursieg nach 1996 (Bjarne Riis) und Ullrich 1997 ermöglichen.

"Auch bei Klassikern auftrumpfen"

Doch folgt dem "Happy Birthday" zum Jubiläum auch das Happyend? Mit erneut erhöhtem Einsatz wächst auch der Druck, und die Erwartungen sind denkbar ehrgeizig. Godefroot: "Die Tour bleibt das Nonplusultra, aber wir wollen auch bei den Klassikern und anderen Rundfahrten auftrumpfen."

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Schnelle Beine: Die Telekom-Asse stecken bereits mitten in der Vorbereitung auf die anstehende Saison.

Zabel träumt von Paris-Roubaix

Für den ersten Paukenschlag soll wieder Erik Zabel sorgen, der seit 1997 dreimal Mailand-San Remo gewann und einmal Zweiter wurde. "Es ist mein Lieblingsrennen, und ich werde natürlich wieder versuchen, einen Traumstart in die Saison hinzulegen", sagte der 30-Jährige, der seinen sportlichen Spagat fortsetzen will: Vom Sprinter-As zum Klassiker-Jäger. Im Vorjahr wurde er Dritter bei Paris-Roubaix und gewann erstmals den Weltcup: "Die Tour ist für mich Pflicht, Paris-Roubaix ein Traum."

Spektakulärster Name unter den fünf Zugängen ist der Amerikaner Kevin Livingston (US Postal), bisher Edeldomestike von Toursieger Lance Armstrong: "Ich weiß nicht, ob Lance sauer auf mich ist, aber ich bin Profi und will Jan zum Toursieg verhelfen." Dazu kommen der italienische Kletterkünstler Roberto Sgambelluri, der Münchner Andreas Klier (von Farm Frites/Holland), der zweimalige Bahn-Olympiasieger Robert Bartko und der frühere Junioren-Weltmeister Torsten Hiekmann (beide Berlin).

Kampf um neun Tour-Plätze hat begonnen

In Klier bekommt Zabel einen Mann für die Klassiker an die Seite, der zudem Freiraum für Steffen Wesemann schafft, dem Aufsteiger der letzten Saison neben Andreas Klöden. Der wiederum muss sich im Kampf um die Rolle des Ullrich-Kronprinzen gegen den Olympiazweiten Alexander Winokurow (Kasachstan) behaupten: "Ich fiebere meinem Tour-Debüt entgegen." Der Kampf um die neun Plätze wird heiß.

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Geändert am 29. Januar 2001 13:58 von sab
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