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Studie: Was Surfer wirklich wollen:

Inhalte und kurze Ladezeiten

Die einstürzenden Kurse vieler börsennotierter Unternehmen wirken sich offenbar auch auf deren Homepages aus - es wird gespart: "Viele Unternehmen investierten zum Börsengang in den Aufbau professioneller Webseiten und vernachlässigen sie anschließend".

Übersichtlich, schnell ladbar und nach neuesten Web-Standards hergestellt: Das kommende, neue Layout von RZ-Online.

Dessen ist man sich bei dem ProfNet-Institut sicher. Das Unternehmen untersucht seit Jahren die Homepages ganzer Branchen. "Die Kraft, die Firmen in ihren Internet-Auftritt stecken, zeigt eindeutig Ermüdungserscheinungen." In der Studie "Investor Relations 2000" hat das ProfNet-Institut die Internet-Sites von rund 280 Aktiengesellschaften untersucht. Das Gesamturteil lautet "verbesserungsfähig". Diese und ähnliche Studienergebnisse werfen ein Schlaglicht auf ein Thema, das vielen Surfern auf den Nägeln brennt: Die nutzwertige Gestaltung einer Website gelingt vielen Anbietern eher schlecht als recht.

Enttäuschende Ergebnisse

"Das meiste von dem, was im Netz steht, ist ziemlich schwach", findet auch der Marketing-Professor Gerhard Schub von Bossiazky. "Jede Zeitschrift am Kiosk versucht interessant zu sein, bei den Internet-Seiten ist das häufig nicht der Fall. Oder man merkt es ihnen zumindest nicht an." In Kooperation mit der Werbeagentur BBDO Group hat er in einer "Innovativen Wirkungsanalyse für Websites" ebenfalls Internet-Seiten unter die Lupe genommen: "100 Probanden haben die Websites von 25 so genannten Business-to-Consumer-Seiten beurteilt", sagt Schub von Bossiazky. "Die Anzahl der durchschnittlichen Seitenabrufe war enttäuschend."

Unübersichtlich

Von den 25 Sites kamen nur drei auf mehr als vier Seiten-Abrufe, die meisten lagen nur bei ein bis zwei Seitenabrufen: "Der User verlässt die Website meist schon, bevor er zur konkreten Sachinformation durchgedrungen ist", erläutert der Experte die Werte. "Aufgrund mangelnder inhaltlicher Attraktivität gelingt es den Anbietern nur selten, den Besucher an die Site zu binden, ihn also dazu zu verleiten, später noch einmal wieder zu kommen." Dazu tragen auch die zahlreichen Ärgernisse bei, die dem Surfer den Besuch einer Page verleiden: So bemängelten 48 Prozent der Befragten die unzureichende Übersichtlichkeit der Angebote, 40 Prozent kritisierten, dass es keine Reaktionen auf Anfragen gab, und immerhin 36 Prozent fanden die Angebote insgesamt wenig verständlich.

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Geändert am 7. Februar 2001 19:11 von mwege
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