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Bayern glänzen
in Moskau - 3:0

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zurückblättern  ... Scholl und Kahn als Matchwinner

Die Münchner führen mit zehn Punkten aus vier Spielen die Tabelle der Zwischenrundengruppe C weiter souverän an und können den beiden ausstehenden Spielen bei Olympique Lyon (6. März) und zu Hause gegen Arsenal London (14. März) gelassen entgegen sehen. Spartak, das in der bisherigen Champions-League-Saison alle vier Heimspiele gewonnen hatte, verspielte dagegen vor den Augen Staatspräsident Wladimir Putin fast alle Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht.

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Artistische Einlage: Giovane Elber.

Bayern diktierte
das Geschehen

Die Bayern ließen sich von der Aufregung im Vorfeld der Partie um Platz und Wetter zunächst nicht beeinflussen und diktierten in der Anfangsphase klar das Geschehen. Nachdem Giovane Elber in der vierten Minute das Ziel noch knapp verfehlt hatte, traf Nationalspieler Scholl nach Zuspiel des Brasilianers mit einem gefühlvollen Schlenzer aus zwölf Metern zur bis dahin verdienten Führung. In der 21. Minute hatte Hasan Salihamidzic bereits die Vorentscheidung auf dem Fuss. Der Bosnier scheiterte bei seinem Alleingang allerdings an Spartak-Keeper Alexander Filimonow.

Die vergebene Chance war für den achtmaligen russischen Meister bei Temperaturen knapp unter der Gefrierpunkt ein "Weckruf". Spartak scheiterte bei Kopfbällen des starken Jegor Titow und Igor Mitrewski (22.) ebenso am glänzend reagierenden Kahn wie erneut Titow in der 29. Minute. Der 31 jährige Bayern-Torwart vereitelte zudem den Ausgleich bei einem Schuss von Maksim Kalinitschenko in der 41. Minute.

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Abwehr stand sicher

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber vehement auf den Ausgleich, verzettelten sich jedoch immer wieder oder liefen sich an der vielbeinigen Münchner Hintermannschaft fest. Dabei zeichneten sich vor allem Partik Andersson, der den gesperrten Jens Jeremies vertrat, und Sammy Kuffour aus.

Nach dem Javar Irismetow in der 67. Minute freistehend am Ball vorbei geschlagen hatte, schlugen die Bayern in der 74. Minute eiskalt zu. Nach Pass von Stefan Effenberg konnte Dimitri Ananko Hasan Salihamidzic nur durch ein Foul im Strafraum bremsen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Scholl sicher.

Auch Kuffour konnte gefallen

Bei Bayern verdienten sich auf dem tiefen und schmierigen Boden neben Kahn Kuffour und Scholl die besten Noten. Bei Moskau überragte Kapitän Titow. Außerdem konnte Wassili Baranow gefallen.

Von Thomas Niklaus, sid - Fotos: AP, dpa

Geändert am 21. Februar 2001 20:00 von sab
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