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Wetter: Regen am Wochenende
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Regen am Wochenende - Hochwassergefahr steigt

Frühling hat noch keine Chance

Offenbach - Der Frühling hat in Deutschland weiterhin keine Chance. Vor allem am Wochenende bietet das Wetter in der Mitte und im Süden Deutschlands hauptsächlich Regen. Die Hochwassergefahr steige deutlich, sagte Meteorologe Kalli Nottrodt vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Freitag.

DWD-Satellitenfoto

Am Samstag und Sonntag sei mit insgesamt 20 bis 30 Litern Niederschlag je Quadratmeter zu rechnen. Weil das viele Wasser nicht mehr im völlig gesättigten Boden versickern kann, drohen die Flüsse weiter anzuschwellen.

"Am Wochenende braucht sich niemand etwas vorzunehmen", sagte Nottrodt. "Ich sehe ganz schön schwarz." Schuld an der Wetterlage ist das Randtief "Heinz" bei Belgien, das am Samstag Wolken und "viel Regen" nach Deutschland lenkt. Zwar schwächt sich "Heinz" dabei ab, aber das nächste Tief liegt bereits auf der Lauer. Im Südwesten sind auch örtlich Gewitter möglich. Nur in Schleswig-Holstein wechseln sich Sonne und Wolken ab. Hier bleibt es trocken. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen fünf Grad auf Rügen und 15 Grad im Südosten Bayerns.

Keine Besserung abzusehen

Nur an der Nordseeküste lockert die Wolkendecke am Sonntag gelegentlich auf und die Sonne wagt sich hervor. Sonst überwiegen Wolken und Regen, im norddeutschen Tiefland fällt sogar wieder Schnee. Der Regenschirm sollte also griffbereit bleiben. Die Temperaturen liegen zwischen drei Grad an der Küste und zwölf Grad am Oberrhein.

Auch am Wochenanfang sei eine Wetterbesserung "leider nicht abzusehen", sagte der Meteorologe. "Es gibt keine Hinweise auf eine stabile Frühlingswetterlage." Dennoch sei eine "ganz leichte Wetterbesserung" möglich, auch wenn es unbeständig bleibe.

Temperaturspanne von vier bis zwölf Grad

Am Montag fällt im Süden aus einer meist geschlossenen Wolkendecke noch etwas Regen, sonst gibt es einen Wetter-Mix aus Sonne, Wolken und vereinzelt Regen. Die Temperaturspanne reicht von vier Grad in Schleswig-Holstein bis zwölf Grad am Oberrhein. Am Dienstag setzt sich vorübergehend schwacher Hochdruckeinfluss durch. Regen fällt kaum noch, die Sonne schaut vereinzelt durch die Wolkendecke. Danach zieht ein neues Tief heran, das im Westen am Mittwoch schon wieder Regen und wärmere Luft bringt. Von Donnerstag an wird es auch im Osten wärmer und regnerisch.

dpa - Satellitenbild: DWD
Geändert am 16. Maerz 2001 14:53 von aj
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