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Warnstreik bei Lufthansa100 Flugausfälle - Tarifverhandlungen gehen weiterFrankfurt/Main - Warnstreiks mehrerer tausend Lufthansa- Mitarbeiter haben am Freitagmorgen zu massiven Behinderungen an deutschen Flughäfen geführt. Bundesweit fielen mindestens 100 Flüge aus, rund 10.000 Passagiere waren betroffen, wie das Unternehmen mitteilte. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di legten rund 10.000 Beschäftigte an Check-In-Schaltern, in Technik und Verwaltung für drei Stunden die Arbeit nieder. Mit den Aktionen will ver.di Druck in den Tarifgesprächen für 51.000 Beschäftigte am Boden machen. Sie sollten am Mittag bei Frankfurt fortgesetzt werden. Die Lufthansa kritisierte die Warnstreiks. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt traten nach Angaben von ver.di rund 3500 Beschäftigte in den Ausstand. Die Airports in Hamburg, Düsseldorf und München seien von 5.30 bis 7.30 Uhr lahm gelegt worden. Auch Berlin-Tegel, Stuttgart, Nürnberg, Köln/Bonn, Bremen und Hannover seien betroffen gewesen, hieß es. Die Wartezeit für Fluggäste habe bis zu zwei Stunden betragen, sagte Lufthansa- Sprecher Thomas Jachnow in Berlin. Passagiere wurden aufgerufen, mit dem Flugticket in Züge der Bahn umzusteigen. Bis zum Mittag sollte sich die Lage an den Flughäfen wieder normalisieren. Ver.di: "Sind noch steigerungsfähig""Wir sind noch steigerungsfähig", sagte ver.di-Tarifsekretär Andreas Heß. Das von der Lufthansa Anfang März vorgelegte Tarif- Angebot sei nicht ausreichend und entspreche nicht der guten wirtschaftlichen Situation des Konzerns. Es sieht 2,6 Prozent mehr Einkommen und eine Ergebnisbeteiligung mit einem Volumen von 1,6 Prozent vor. Das Unternehmen teilte mit, das Angebot sei eine angemessene Beteiligung der Mitarbeiter. dpa
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| Geändert am 23. Maerz 2001 10:47 von aj | ||||