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Hintergrund zur Befreiung der Einbetonierten:Gefährliche MillimeterarbeitLüneburg - Den Castor-Zug aufhalten, indem man den eigenen Körper als Hindernis im Gleisbereich einbetoniert - diese jetzt im Wendland erprobte Widerstandsform ist nicht ganz neu. Schon beim dritten Atommülltransport nach Gorleben vor vier Jahren hatten Kernkraftgegner auf diese Weise Verzögerungen erreicht. Es gibt zwei Varianten, wie sich Castor-Gegner mit Hilfe von Beton an den Gleisen befestigen können. 1997 habe sich ein Mann festbetoniert, indem er ein Rohr unter den Gleisen durchschob, erklärt Manfred Bütow von der Polizei am Mittwoch. In die Rohr-Enden steckte der Mann links und rechts seine Arme, so dass Arme, Körper und Rohr das Gleis umschlossen. Schnell bindender Beton verband ihn mit den Gleisen. "Die Auflösung ist nur möglich, wenn die Schiene beidseitig durchtrennt wird", sagt Bütow. Per HandschelleBeim diesjährigen Castor-Transport gingen die Aktivisten anders vor. Drei Männer und eine Frau legten sich zwischen die Schienen und ketteten sich an einen Betonklotz, der im Gleisbett lag. Einen Arm steckten sie jeweils in ein Rohr, das in dem Betonklotz befestigt war. In etwa 70 Zentimetern Tiefe verbanden sie ihre Hand nach Angaben der Umweltschutzorganisation Robin Wood per Handschelle mit dem Beton. Diese Blockade-Methode scheint die Polizei vor deutlich größere Probleme gestellt zu haben. Während sie 1997 nur wenige Stunden zur Räumung der Gleise benötigten, hielten die Aktivisten den Castor- Transport diesmal mehr als 14 Stunden auf. dpa
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| Geändert am 28. Maerz 2001 16:28 von aj | ||||