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Lufthansa-Piloten wollen 30 Prozent mehr GeldWarnstreik sorgt für FlugausfälleFrankfurt/Main - Warnstreiks der Lufthansa-Piloten haben am Mittwochmorgen zu Flugausfällen und erheblichen Verspätungen in Deutschland geführt. Rund 114 von 162 Flügen seien während des zweieinhalbstündigen Streiks betroffen gewesen, teilte die Vereinigung Cockpit in Frankfurt mit. Laut Lufthansa fielen bundesweit 84 Flüge aus. Mehr als 200 Piloten und Copiloten seien in den Austand getreten, sagte ein Cockpit-Sprecher.
Die Streiks wurden um 9.00 beendet, allerdings mussten die Reisenden mit weiteren Verspätungen rechnen. Cockpit fordert in der laufenden Tarifrunde Einkommenserhöhungen von im Schnitt mehr als 30 Prozent. Die Lufthansa lehnt dies ab. "Unangemessen"Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden nach Angaben der Lufthansa 23 Flüge gestrichen, in München und Düsseldorf je 14, in Hamburg 9, in Stuttgart und Berlin-Tegel je 7 Flüge, in Köln fünf. Auch Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Nürnberg seien betroffen gewesen. "Die meisten Fluggäste wussten vorher Bescheid und fuhren mit der Bahn", sagte ein Flughafensprecher in Stuttgart. Alle Maschinen der Ferienfluggesellschaft Condor sollten erst nach Streikende starten. Die Lufthansa kritisierte die Warnstreiks als unangemessen. Ein Cockpit-Sprecher nannte sie "eine machtvolle Demonstration der Entschlossenheit des Cockpitpersonals". Neuer Tarifvertrag für BodenpersonalBereits am vergangenen Freitag hatte das Bodenpersonal der Lufthansa die Arbeit niedergelegt. Das Unternehmen einigte sich danach mit der Gewerkschaft ver.di auf einen Tarifvertrag für diesen Teil der Beschäftigten. dpa - Foto: dpa
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| Geändert am 28. Maerz 2001 10:05 von sab | |||||||||