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zurückblättern  ... Die Mir spioniert im Orbit

Aufgetankt und angehoben

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Was über dem Pazifik nieder ging, waren lediglich alten Sonnensegel und Antennen.

Was am 22. März diesen Jahres spektakulär in die Erdatmosphäre eindrang und in den Pazifik stürzte, war nicht der Kern der Mir, sondern lediglich ein Progress- Raumtransporter "Lzat" sowie die alten Sonnensegel und Antennen der Raumstation. Die Aktion lenkte davon ab, dass die Module der Station stattdessen in andere Höhen geschleppt wurden. Dazu war ein enormer Aufwand nötig. Für das Anheben waren drei mit Treibstoff betankte Progress-Kapseln im Einsatz. Die neuen Sonnensegel sollen bereits am kommenden Mittwoch vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur starten, um die Station wieder einsatzfähig zu machen.

Schon einmal hatten die Russen versucht, eine Vorgängerstation der Mir in höhere Umlaufbahnen zu bugsieren. Die Aktion misslang spektakulär: Vor zehn Jahren verlor die Bodenstation den Kontakt zur Saljut 7, die unkontrolliert über den argentinischen Anden zur Erde stürzte. Menschen kamen damals wie durch ein Wunder nicht zu Schaden.

Mission konnte nicht lange geheim bleiben

Dass das Manöver mit dem Decknamen "Schutnik" diesmal geklappt hatte entdeckte das europäische Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt bereits vergangenen Montag. Die Mission konnte nicht lange geheim bleiben, denn wegen der Gefahr durch Weltraumschrott für Satelliten und die ISS wird das All ständig genauestens überwacht. Die europäische Weltraumorganisation ESA hat nach eigenen Angaben in einer Datenbank rund 10.000 Objekte vom ausrangierten Satelliten bis zum verlorenen Schraubenzieher eines Astronauten gespeichert, die mit einer Gesamtmasse von mehr als 2.000 Tonnen wie ein Bienenschwarm um die Erde kreisen. Der größte Anteil davon ist ""Weltraummüll": ausgebrannte Raketenstufen, Metallschrott, Explosionsrückstände - Tendenz steigend. Nur sechs Prozent der umherfliegenden Objekte sind Satelliten, derzeit etwa 500 Stück. Vergangenen Montag kam ein weiteres "Objekt" hinzu - die Mir. Streit zwischen Raumfahrtbehörden eskalierte weiterblättern
 

Geändert am 1. April 2001 10:27 von aj
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