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Fr 06.04.2001
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RZ-Motorrad SPECIAL 2001

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Ausrüstungs-Tipps - Helm:

High-Tech für den Kopf

Vorbei die Zeiten, als Zweiradfahrer noch "oben ohne" Kopf und Kragen riskierten. Helm tragen ist seit langem Pflicht, wird aber auch so allgemein akzeptiert.

Wer sich einen neuen Helm zulegt, hat die Wahl zwischen zwei Materialien und vier Grundformen:

Helme aus thermoplastischem Kunststoff (Polycarbonat, Ronfalin, Lexan) sind preisgünstig, leicht, relativ schnell alternd, empfindlich bei Kontakt mit Benzin oder Lack.

Helme aus duroplastischem Kunststoff (GFK, Fiberglas) liegen in einer höheren Preisklasse, haben mehr Gewicht, sind aber lackierbar und unempfindlich gegen Witterungseinflüsse. Oft mit Carbon-Kevlar-Mix (leicht, robust) veredelt.

  • Integralhelm: geschlossene Schale, Klappvisier, Belüftungsöffnungen an Stirn/Kinn.
  • Klapphelm:Variante des Integralhelms mit aufklappbarem Kinnteil. Ideal für Brillenträger.
  • Jethelm: Gesichtspartie offen, sollte daher mit Schutzbrille getragen werden. Viel Frischluft - bei Regen und Kälte auch nachteilig. Bietet Gesicht und Kinn keinen Schutz!
  • Enduro-/Crosshelm: Variante des Integralhelms, ohne Visier. Sinnvoll für Off-Road-Fahrten, mit Crossbrille zu tragen.

    Tipps für die Anprobe:
  • Helm muss an Stirn, Schläfen und Ohren straff sitzen
  • Kinnriemen-Verschluss muss leicht zu greifen und einfach zu betätigen sein.
  • Leichtgängigkeit des Visiers mit Handschuhen prüfen.
  • Sind die Belüftungsschieber leichtgängig/gut zu greifen?
  • Läßt sich eine Brille problemlos einfädeln?
  • Probefahrt: Ist der Geräuschpegel akzeptabel? Schließt das Visier zugdicht ab?

    Dieter Höner

    Helmkauf - zusätzliche Tipps vom ADAC:

    !Nur dort kaufen, wo eine große Auswahl, verbunden mit einer umfassenden Beratung, angeboten wird. Eine gründliche Anprobe, am besten mit einer kurzen Probefahrt wäre ideal.

    !Der Helm sollte nach der neuesten Norm geprüft sein. Im Augenblick ist dies die ECE 22/04. Deshalb sollte auch die Nummer auf dem vorgeschriebenen Stoffaufnäher mit "04" beginnen.

    !Nicht nach dem Motto "wird schon passen..." auswählen, sondern so lange probieren, bis der Helm optimal sitzt, ohne irgendwo zu drücken. Der Helm darf weder zu eng, noch zu weit sein und sich mit geschlossenem Kinnriemen auch mit großem Kraftaufwand nicht vom Kopf ziehen lassen. Brillenträger sollten darauf achten, daß der Helm nicht auf die Brillenbügel drückt.

    !Den ausgewählten Helm mindestens zehn Minuten aufbehalten. Nur so läßt sich beurteilen, ob er angenehm sitzt, ob der Kinnriemen drückt oder ob ein Wärmestau auftritt. Möglichst den Probehelm kaufen oder einen originalverpackten nochmal eigens probieren. Wenn möglich mit dem ausgewählten Helm eine Probefahrt durchführen.

    ! Fertigungsqualität beurteilen, das heißt prüfen, ob keine rauhen Kanten vorhanden sind, ob die Innenausstattung fest in der Schale sitzt, Visier und Verschluß einwandfrei funktionieren und ob die Helmfunktionen auch mit Handschuhen zu bedienen sind.

    !Darauf achten, daß das Visier möglichst beschlagfrei und kratzfest ist und über eine Einstellung für Feinbelüftung verfügt, das heißt, daß die Unterkante fünf bis zehn Millimeter geöffnet werden kann. Zusätzliche Belüftungsmöglichkeiten ersetzen nur selten eine wirkungsvolle Feineinstellung des Visiers.

    !Nur einen Helm in hellen Farben kaufen. Besonders empfiehlt sich weiß oder eine Tagesleuchtfarbe, möglichst mit zusätzlichen Reflexstreifen für mehr Sicherheit bei Nacht. Ein heller Helm heizt sich im Sommer weniger stark auf und ist dadurch angenehmer zu tragen.

    ! Keine Helme kaufen, die aus dem Automobilsport kommen; sie haben oft einen zu kleinen Visier-Ausschnitt und sind zu schwer.

    ! Ferner rät der ADAC, sich nicht auf eine bestimmte Marke zu versteifen. Zwischen gleich großen Helmen verschiedener Hersteller können erhebliche Unterschiede in der Paßform bestehen. Guter Sitz ist wichtiger als gefälliges Design.

    ! Ein hoher Kaufpreis ist keine Garantie für besondere Qualität. Gute Motorrad-Helme, das haben viele Helm-Tests gezeigt, müssen nicht zwangsläufig auch teuer sein.

    ! Der Paragraph 21 a der StVO, wonach nur Helme getragen werden dürfen, die nach der Norm ECE R 22 geprüft sind und ein entsprechendes Prüfzeichen haben, ist bis auf weiteres ausgesetzt worden, weil verschiedene Prüfbestimmungen überarbeitet werden.

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    Zuletzt geändert am 6. April 2001 19:57 von to

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