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Fr 06.04.2001
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RZ-Motorrad SPECIAL 2001

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Klassisch in Leder oder lässig in Textil?

Grundsätzliche Frage beim Motorradanzug: Leder oder Textil? Die klassische Rindlederkombi, meist als Zweiteiler angeboten, erwehrt sich neuerdings harter Konkurrenz in Gestalt textiler Jacken und Hosen, die in der Regel deutlich mehr Ausstattungs- und Tragekomfort bieten, dafür aber bei Reiß- und Abriebfestigkeit nicht ganz mithalten können.

Leder hält auch beim Sturz dicht

Für Lederjacke und -hose spricht die Robustheit des 1,2 bis 1,4 mm starken Naturprodukts, das bei einer Rutschpartie über Asphalt besseren Schutz bietet als ein weit geschnittener Kunstfaser-Anzug. Andererseits ist Leder kaum luftdurchlässig - man gerät im Sommer leicht ins Schwitzen - und vor allem nicht wasserdicht. Wer auf Leder setzt, muss also auch an Regenschutz denken.

Textiljacken und -hosen aus robusten Kunstfasern wie Cordura bieten viel Bewegungsfreiheit, zahlreiche Taschen, meist auch ein austrennbares Innenfutter und je nach Preisklasse entweder eine wasserdichte Beschichtung oder eine komfortable Klimamembran.

Textil lässt Bikerhaut atmen

Solche Membranen mit bis zu 1,4 Milliarden Poren pro Quadratzentimeter (z. B. Gore-Tex) sind entweder mit Obermaterial und Futter verklebt (laminiert) oder aber lose eingehängt (Fachausdruck: Z-Liner-Membran); andere Membran-Fabrikate wiederum setzen auf mikroporöse Beschichtung des Außenmaterials.

Allen Membranen gemeinsam: Sie lassen Wasserdampfmoleküle (Schweiß) von innen nach außen passieren, sind also "atmungsaktiv", während die wesentlich größeren Regentropfen wie an einer Wand abprallen - man bleibt auch im dicksten Regen trocken.

Protektoren als Aufpralldämpfer

Unabhängig vom Material sollten Jacke wie Hose Energie absorbierende Aufpralldämpfer an allen gefährdeten Stellen bieten. Solche "Protektoren" sind als Hartschalen oder Weichschaum-Formteile oft bereits eingebaut (Schulter, Ellbogen, Knie, Hüfte), sie können aber auch nachgerüstet werden. Dasselbe gilt für Rückenprotektoren, die entweder in vorhandene Stofftaschen eingeschoben oder mittels Hüftgurt umgeschnallt werden.

Wichtige Aspekte bei der Anzug-Anprobe: Ärmel und Kragen müssen straff verschließbar sein, Protektoren dürfen in Sitzhaltung nicht drücken, Jacke und Hose sollten per Reißverschluss koppelbar sein. Bei einer Textilhose gehören die Beine über die Stiefel - also auf ausreichende Länge achten.

Dieter Höner

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Zuletzt geändert am 6. April 2001 19:41 von to

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