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zurückblättern  ... Ralf Schumacher feiert ersten Sieg

&quto;Und jetzt ist dieser Traum endlich wahr geworden. Wir waren heute unschlagbar. Wir haben hart dafür gearbeitet, das war ein perfektes Wochenende", sagte Ralf Schumacher, der Mitgefühl für den älteren Bruder zeigte: "Es wäre noch schöner gewesen, wenn Michael mit mir auf dem Siegerpodest gestanden hätte."

Michael war der erste Gratulant

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Start-Ziel-Sieg für BMW: Ralf Schumacher führt das Feld an.

Michael Schumacher war dafür der erste Gratulant, nahm seinen Bruder sofort in die Arme und klopfte ihm dann anerkennend auf die Schulter. "Ralf hat verdient gewonnen, er hat vom Start bis ins Ziel keinen Fehler gemacht", lobte der Ferrari-Weltmeister, der jetzt in seinem Bruder einen ernsthaften Rivalen im Titelrennen sieht: "Ralf rückt in den Favoritenkreis, auch wenn er das nicht gerne hört. Der Dreikampf wird immer enger."

"Schumi II" verwies David Coulthard im McLaren-Mercedes nach 62 Runden mit einem Vorsprung von 4,3 Sekunden auf den zweiten Platz. Dadurch übernahm der Schotte gemeinsam mit Michael Schumacher die Führung in der Gesamtwertung (beide 26 Punkte). "Wir sind wieder ganz dick im Geschäft, die WM wird nicht ohne uns entschieden", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Schumi I mit Bremsproblem

Für "Lokalmatador" Michael Schumacher war das Ferrari-Heimspiel zur Enttäuschung der mehr als 100.000 Tifosi schon in der 26. Runde beendet. Ausfallgrund soll ein Bremsproblem gewesen sein. "Ich habe aus Vorsicht aufgehört, denn ich habe auf einer Position gelegen, auf der keine Punkte mehr zu erwarten waren. Es hätte keinen Sinn mehr gemacht, deshalb sind wir lieber kein Risiko eingegangen", erklärte "Schumi", der nach seinen Siegen 1999 und 2000 den Imola-Hattrick verpasste.

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Für "Lokalmatador" Michael Schumacher war das Ferrari-Heimspiel zur Enttäuschung der mehr als 100.000 Tifosi schon in der 26. Runde beendet. Ausfallgrund soll ein Bremsproblem gewesen sein.

Den dritten Platz belegte der Brasilianer Rubens Barrichello, der damit halbwegs die Ferrari-Ehre rettete, vor dem Finnen Mika Häkkinen im McLaren-Mercedes. Heinz-Harald Frentzen sicherte sich als Sechster im Jordan-Honda einen WM-Punkt, sein Mönchengladbacher Ortsrivale Nick Heidfeld ging im Sauber auf Position sieben leer aus.

Feiertag für BMW

Ralf Schumacher, der seinen 70. Grand Prix bestritt, sorgte mit dem Husarenritt im Williams-BMW bei seinem Arbeitgeber natürlich für einen blau-weißen Feiertag. Für den Münchner Automobilhersteller war es schon im 21. Rennen seit dem Comeback vor einem Jahr der erste Sieg.

Für den bis dato letzten BMW-Triumph in der Formel 1 hatte am 12. Oktober 1986 in Mexiko der Österreicher Gerhard Berger in einem Benetton-BMW-Turbo gesorgt, der in Imola als Motorsport-Direktor der Münchner an der Box stand und mitzitterte. Für BMW war es der insgesamt zehnte Sieg in der Königsklasse, für Williams der 104., jedoch der erste seit dem 28. September 1997 auf dem Nürburgring, als der Kanadier Jacques Villeneuve in einem Williams-Renault gewann.

Mit Blitzstart an den Silberpfeilen vorbei

Ralf Schumacher erwischte einen Blitzstart, zog an den beiden Silberpfeilen vorbei und setzte sich an die Spitze. Bruder Michael fiel dagegen vom vierten auf den fünften Platz zurück. Als sich der Weltmeister zwei kleine Ausrutscher leistete, wurde er gleich von drei Konkurrenten überholt und lag zwischenzeitlich nur an achter Stelle.

Während sich Ralf Schumacher und Coulthard von den Verfolgern etwas absetzen konnten, hielten die Ferrari-Fans in der 25. Runde die Luft an. Mit einem "Plattfuß" am linken Vorderrad musste der Weltmeister die Box ansteuern. Nach einer Standzeit von exakt 12,3 Sekunden konnte Schumacher das Rennen zunächst wieder fortsetzen. Doch eine Runde später fuhr er erneut an die Box, diesmal mussten die Mechaniker den Ferrari in die Garage schieben - das endgültige Aus.

sid - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 15. April 2001 16:56 von aj

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