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Experten warnen:

Hacker haben Linux im Visier

Hamburg - Computer- Experten haben vor vermehrten Hacker-Angriffen auf Betriebssysteme des Microsoft- Konkurrenten Linux gewarnt. "Weil Linux eine immer größere Verbreitung findet, wird das System auch für Hacker immer interessanter", sagte Dieter Coldewey von der IT-Sicherheitsfirma ConSecur am Dienstag.

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Hacker seien auf eine große Publikumswirkung aus, so dass künftig auch Linux-Systeme verstärkt Ziel von Angriffen werden könnten. Ende März war mit "W32.Winux" der erste Virus aufgetaucht, der neben Microsoft-Windows auch Linux-Systeme infizieren kann.

Das frei zugängliche Betriebssystem Linux macht Microsoft vor allem bei Großrechnern Konkurrenz. In diesem Bereich hatte Linux einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge im vergangenen Jahr bereits weltweit einen Marktanteil von 27 Prozent und soll Microsoft bis Ende 2002 überholen. Bei den Privatkunden hatte das Betriebssystem einer Erhebung von 1999 zufolge einen Marktanteil von knapp vier Prozent.

Basis zahlreicher Internet-Server

Linux rückt nach Einschätzung des Computer-Experten Ludger Schmitz vor allem deshalb immer mehr ins Blickfeld der Hacker-Szene, weil das Betriebssystem inzwischen als Basis zahlreicher Internet-Server dient. "Damit hat Linux die kritische Masse, die das System für Hacker interessant macht", sagt Schmitz, Redakteur bei der Fachzeitschrift "Computerwoche". "Je größer der Schaden, desto mehr Ruhm und Ehr gibt es in Hacker-Kreisen." Deshalb hätten sich Hacker nach der Verbreitung von Windows-PCs auf Microsoft-Produkte spezialisiert.

Im Mai vergangenen Jahres hatte der "I-Love-You-Viurs weltweit Millionen Computer mit dem Microsoft-E-Mail-Programm "Outlook" lahm gelegt und Milliarden-Schäden verursacht. Der erste Linux-Virus "W32. Winux" hat bisher keinen Schaden angerichtet, weil er keinen Zerstörungsbefehl enthält. In Expertenkreisen wird er aber als eine Art "Warnschuss" gewertet.

Entgelt für den Service

Linux war vor zehn Jahren von dem finnischen Studenten Linus Torvald kreiert worden. Torvald machte anschließend den Quellcode, den sonst streng geschützten Programm-"Bauplan", frei zugänglich. Nach diesem "Open-Source"-Prinzip haben seitdem zahllose Programmierer Linux weiter entwickelt. Das kostenlose Betriebssystem mit dem Pinguin als Markenzeichen wird vor allem von Distributoren vertrieben, die für ihren Service rund um das System Entgelte verlangen.

Reuters - Foto: Archiv

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Zuletzt geändert am 17. April 2001 15:41 von aj

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