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zurückblättern  ... Cisco schockt den Neuen Markt

Unter anderem verloren Infineon, SAP, Siemens und Deutsche Telekom vorübergehend mehr als fünf Prozent. Aufgefangen wurde der DAX 30 der wichtigsten deutschen Industriewerte durch Unternehmen anderer Branchen; insgesamt stand aber auch er im Minus.

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Auch an den anderen Börsen ging es bergab: In Tokio wurde ein Minus von 1,4 Prozent verzeichnet, in Hongkong betrug es gar 2,9 Prozent. In London fiel der FTSE-Index bis zum Nachmittag um rund 1,5 Prozent. Am Montag hatte bereits die US-Technologiebörse Nasdaq gut 2,6 Prozent verloren. Analysten in New York gingen davon aus, dass der Verlust noch größer gewesen wäre, wenn die Cisco-Warnung bekannt gewesen wäre. Diese kam aber erst nach Handelsschluss an den US-Börsen. Mit Handelsbeginn am Dienstag fiel die Cisco-Aktie dann in New York innerhalb von Minuten um rund fünf Prozent. Die Nasdaq verlor zunächst gut ein Prozent, drehte aber dann überraschend ins Plus. Auch der NEAMX 50 erholte sich am Nachmittag leicht, er stand gegen 16.00 Uhr aber noch immer mit vier Prozent im Minus. Der DAX fiel vorübergehend um mehr als zwei Prozent.

8500 Cisco-Mitarbeiter sollen entlassen werden

Cisco musste mitteilen, dass es im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 30 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal erwarte. Als Grund wurden die sinkende Nachfrage im weltweiten Telekommunikationsmarkt, die weltweite Konjunkturschwäche sowie die geringeren Ausgaben der Unternehmen für Informationstechnologie genannt. Cisco Systems stellt Computer, Server und Software für die digitale Kommunikation her und ist Weltmarktführer bei der Ausrüstung von Netzwerken zur Datenübertragung vor allem über das Internet. Die Firma beschäftigt weltweit rund 44.000 Mitarbeiter, von denen wegen der Flaute 8500 entlassen werden sollen.

"Die Ankündigung von Cisco hatte vor allem wegen der Höhe des Verlustes so drastische Auswirkungen auf die Börse", sagte Analyst Dhaval Joshi von SG Securities in London. "Viele Optimisten hatten nach der vergangenen Woche gehofft, dass es nun endlich wieder aufwärts geht. Diese Hoffnung wurde durch Cisco beerdigt." In der vergangenen Woche hatten die Märkte weltweit Morgenluft geschnuppert, unter anderem hatte der Neue Markt nach monatelanger Flaute wieder zugelegt.

Philips will bis zu 7000 Stellen streichen

Die negative Entwicklung am Dienstag wurde durch die Ankündigung des niederländischen Elektronikkonzern Philips verschärft, in diesem Jahr bis zu 7000 Stellen zu streichen. Das Unternehmen begründete das mit der nachlassenden Nachfrage in der Telekommunikations- und Computerindustrie und der Aussicht auf Verluste der entsprechenden Konzernsparten. "Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass der Abschwung in einigen Teilen der Welt, vor allem in den USA, zu Ende ist", erklärte Philips.

Bereits im ersten Quartal gab es den Angaben zufolge nur noch einen Philips-Quartalsgewinn von 106 Millionen Euro (207 Millionen Mark) - verglichen mit 1,14 Milliarden Euro (2,23 Milliarden Mark) zum Beginn des vergangenen Jahres. Im zweiten Quartal rechnet das Unternehmen auch ohne die Sonderbelastung durch den Stellenabbau gar mit einem Verlust. Der niederländische Großkonzern beschäftigte Ende März weltweit 219.399 Menschen und damit bereits rund 10.000 weniger als ein Jahr zuvor.

AFP - Archivfoto: AP - Grafik: Reuters

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Zuletzt geändert am 17. April 2001 16:34 von aj

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