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zurückblättern  ... Flirten: Woran Liebe zu erkennen ist

"Dabei ist herausgekommen, dass sowohl die Körpersprache als auch der Inhalt eines eventuell geführten Gespräches deutliche Signale geben", erklärt die Psychologin Eva Neumann von der Universität Bochum. Komme überhaupt ein Gespräch zu Stande, sei das schon positiv, vor allem wenn schnell über Persönliches gesprochen werde.

Es sind besonders die Frauen, die das Gespräch führen und die Inhalte gestalten. Bei der Untersuchung sei auch herausgekommen, dass weniger schöne Frauen mehr sprechen. "Sie versuchen dadurch, ihre mangelnde körperliche Attraktivität auszugleichen", sagt Neumann. Anders herum bedeutet das, dass schöne Frauen bei der Kontaktaufnahme zögerlicher sind: "Sie haben es halt nicht nötig."

"Es gilt die Fifty-Fifty-Regel"

Das Gespräch zwischen zwei flirtenden Menschen sollte möglichst ausgewogen sein, sagt Peter Hollinger, Geschäftsführer der Ersten Deutschen Flirt- und Kontaktschule in München. "Es gilt die Fifty-Fifty-Regel: Je ausgeglichener der Gesprächanteil, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass beide zusammenkommen."

Wer mit dem Gedanken spielt, sein Gegenüber anzusprechen, um ihn oder sie näher kennen zu lernen, kann sich oft an kleinen Gesten orientieren. Schlägt die schöne Unbekannte ihre Beine in die andere Richtung oder wendet sich der Traummann ab, wird so bewusst oder unbewusst Distanz signalisiert. Die Chance einer erfolgreichen Kontaktaufnahme ist dann eher gering.

Ein Hochstreichen der Haare, ein Freigeben des Halses und ein Hochziehen der Augenbrauen dagegen wertet Peter Hollinger bei Frauen als auffordernde Zeichen. Ähnliches gilt für den Augenkontakt: Guckt die begehrte Person einen gar nicht erst an, kann man sich die Anrede und damit auch einen Korb sparen.

Auf die Summe der Signale kommt es an

Von Faustregeln hält Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International in Bielefeld, allerdings wenig. Spielt eine Frau zum Beispiel während des Gesprächs mit den Fingern in ihren Haaren, ist das nicht unbedingt eine Aufforderung zum Flirt. "Solche Gesten können auch nur Verlegenheit ausdrücken oder eine simple Angewohnheit sein", warnt die Benimm-Expertin. Überhaupt komme es auf die Summe der Signale an, ein einziges allein dürfe niemals interpretiert werden.

Ist man verliebt und hat sich mit dem anderen schon mehrmals getroffen, stellt sich irgendwann die Frage, wie es um eine tiefere Zuneigung des anderen bestellt ist. "Es ist schon ein gutes Zeichen, wenn die Person auf eine Verabredung eingeht", sagt Eva Neumann. Auch hier sollte darauf geachtet werden, worum sich die Gespräche drehen - nur um Allgemeines oder auch um Persönliches. Sowohl in dieser Kennenlern-Phase als auch in einer bestehenden Beziehung ist ein wichtiges Zeichen der Zuneigung, dass der andere Anteil an der eigenen Person nimmt.

Wenn die Hand zum Unterarm wandert

Man sollte sich Peter Hollinger zufolge nicht davon abschrecken lassen, wenn eine Person nicht gleich auf den ersten Vorschlag für eine gemeinsame Unternehmung eingeht. "Die meisten Leute haben erstmal keine Zeit", sagt Hollinger. Werde jedoch der zweite Termin ebenfalls abgelehnt, hat der andere normalerweise wirklich keine Lust, sich mit einem zu treffen.

Wird die Bekanntschaft enger, verändert sich auch die Körpersprache. "Der Blickkontakt wird intensiver. Man versenkt sich quasi in die Augen des anderen", erklärt Inge Wolff. Mögen sich zwei Menschen besonders, wandert die Hand vielleicht auch mal zum Unterarm des Gegenüber. "Dadurch tritt man durchaus schon in den intimen Bereich des anderen ein", so Wolff.

Ein Zeichen für das Vertiefen einer Beziehung kann auch die Begrüßung mit einem Küsschen Wange an Wange sein. "Allerdings kann so etwas auch zu Irritationen führen, denn in bestimmten Kreisen ist diese Begrüßung normal." Unter "Schicki-Mickies" zum Beispiel spiele es dabei keine Rolle, ob man den anderen wirklich mag.

Sauberer Abgang empfehlenswert

Stellt sich der Flirtpartner als nicht passend heraus, ist ein sauberer Abgang empfehlenswert. "Wenn man den anderen doch nicht näher kennen lernen möchte, sollte man es ihm auch so deutlich sagen", rät Hollinger. Ausflüchte und Unwahrheiten bringen nichts.

Von Sven Appel, gms - Foto: gms

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Zuletzt geändert am 18. April 2001 11:28 von aj

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