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zurückblättern  ... Benzinpreise bleiben auf Rekordniveau

"Wenn ich Möglichkeiten hätte, würde ich das tun", sagte Schröder. Der Kanzler widersprach der Auffassung, dass die Steuern für die hohen Benzinpreise verantwortlich seien: "Was die Mineralölwirtschaft immer angibt, dass die Benzinpreise was zu tun hätten mit Steuern, ist falsch."

Müntefering: "Gewisse Willkür"

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An einer Tankstelle wird aufgefüllt. Der Preisanstieg sei lediglich die Folge der Lage am Produktenmarkt in Rotterdam, sagt Wirtschaftsminister Müller.

Der parteilose Bundeswirtschaftsminister Werner Müller wies in der ARD Vermutungen zurück, die gestiegenen Benzinpreise gingen auf Absprachen der Mineralölkonzerne zurück. SPD-Generalsekretär Franz Müntefering warf den Mineralölkonzernen "eine gewisse Willkür" vor. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Albert Schmidt, forderte in der Zeitung "Express" eine erneute Überprüfung durch das Bundeskartellamt. Union und FDP machten die Regierung wegen der Ökosteuer für die hohen Preise verantwortlich.

Nachfrage aus den USA

Der Preis für einen Liter Normal war am Donnerstag um drei Pfennig auf den Rekordpreis von rund 2,15 Mark gestiegen, Super auf 2,19 Mark, Super plus auf 2,28 Mark. Diesel blieb unverändert bei 1,68 Mark. Weiterhin wird eine große Nachfrage nach Benzin in Europa aus den USA verzeichnet. In einer Studie wies der Branchendienst EID darauf hin, dass die Lagerbestände dort sechs Prozent unter dem Vorjahr lägen.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) schließt unterdessen eine weitere Drosselung der Ölförderung nicht aus. Die OPEC werde die Auswirkungen der jüngsten Reduzierung der Ölfördermenge beobachten und Anfang Juni in Wien über eine weitere Senkung entscheiden, sagte der venezolanische Erdölminister Alvaro Silva. Die OPEC hatte die Förderung dieses Jahr um täglich 2,5 Millionen Barrel (das Fass zu 159 Liter) zurückgefahren.

Teufel fordert Abschaffung der Ökosteuer

ADAC-Präsident Otto Flimm erklärte im "Express", der Staat sei der "eigentliche Preistreiber, der durch seine Steuerpolitik den Liter Benzin inzwischen mit 1,46 Mark belastet." Die CDU, die CSU, die FDP vertraten eine ähnliche Haltung: Der CDU-Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, forderte eine Abschaffung der Ökosteuer, da der hohe Spritpreis das Wachstum gefährde. CSU-Generalsekretär Thomas Goppel warf der Bundesregierung Heuchelei vor. Die Ökosteuer sei "reinste Abzockerei". FDP-Wirtschaftsexperte Rainer Brüderle forderte, die Steuerbelastung des Benzinpreises von 70 auf 50 Prozent zu senken. Greenpeace forderte von der Bundesregierung Druck auf die Autohersteller, sparsamere Fahrzeuge zu bauen.

Grüne: Nichts mit Ökosteuer zu tun

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Albert Schmidt, forderte eine erneute Überprüfung der Benzinpreiserhöhung durch das Bundeskartellamt. Schmidt sagte der Kölner Tageszeitung "Express", dass die Preissteigerungen beim Benzin deutlich nichts mit der Ökosteuer zu tun hätten. "Würden wir Forderungen nach Abschaffung nachgeben, würden die Konzerne sofort die nächsten Pfennige oben drauf schlagen."

AP - Fotos: dpa, AP

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Zuletzt geändert am 20. April 2001 12:14 von aj

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