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An Land, im Wasser und in der Luft:

Hartes Training bringt Astronauten ins All

Moskau/Washington - Vor ihrem ersten Flug ins All müssen Astronauten ein langwieriges und hartes Training unterlaufen. An Land, im Wasser und in der Luft werden sie in auf ihre Arbeit in der Schwerelosigkeit vorbereitet.

Bei der US-Raumfahrtbehörde NASA müssen die Kandidaten noch vor dem eigentlichen Training ein militärisches Überlebenstraining im Wasser absolvieren, bei dem sie unter anderem 75 Meter in voller Fliegermontur und Turnschuhen schwimmen müssen. Zudem schließen sie eine Taucherausbildung ab, die sie unter anderem auf Außenarbeiten im All vorbereitet.

Parallel dazu erfolgen intensive Tests in Über- und Unterdruckkammern, um die künftigen Astronauten auf Herz und Nieren zu prüfen. In speziell umgebauten Flugzeugen werden sie bei Sturzflügen bis zu 40 Mal am Tag für etwa 20 Sekunden der Schwerelosigkeit ausgesetzt.

Nebenbei intensiv in der Schule büffeln

Nebenbei müssen die Astronauten noch intensiv in der Schule büffeln. Auf dem Programm stehen unter anderem Astronomie, Physik, Mathematik, Geologie, Meereskunde und Navigation.

In der späteren Phase erhält jeder Astronaut einen eigenen Ausbilder, der mit ihm im Simulator jeden Schalter und jeden Computer an Bord der Shuttle durchgeht. Zehn Monate vor ihrem Einsatz beginnt dann das Training für die spezielle Mission. Die Simulatoren werden mit der Software für die jeweilige Mission geladen und die Astronauten bereiten sich intensiv auf jede Arbeit an Bord und jeden vorhersehbaren Notfall vor.

Selektion nach extrem strengen Kriterien

In Russland ist die medizinische Kommission die "erste und oberste Behörde" für potenzielle und etablierte Kosmonauten. Die Ärzte selektieren die Kandidaten nach extrem strengen Kriterien auf ihre Weltraumtauglichkeit. Selbst Piloten in bester Verfassung gehen diesem Test nach Möglichkeit aus dem Weg, da eine Ablehnung den automatischen Verlust der Pilotenlizenz bedeutet.

Die russische Raumfahrtbehörde nimmt sowohl Piloten als auch Wissenschaftler in ihre Kosmonauten-Abteilung auf. Nur Piloten können schließlich Kommandanten der Raumkapsel werden, während Wissenschaftlern die Rolle des Projektleiters an Bord der jeweiligen Raumstation vorbehalten bleibt.

Belastung unter mehrfacher Schwerkraft

Die Ausbildung der Kosmonauten ist hart und umfassend. An Modellen müssen die angehenden Raumfahrer jede Schraube und jedes Kabel ihres künftigen Arbeitsplatzes kennen lernen. Daneben müssen sie an Bord von Flugzeugen die simulierte Schwerelosigkeit erproben, während in der Zentrifuge die körperliche Belastung unter mehrfacher Schwerkraft - wie bei Start und Landung - einer extremen Härteprobe unterzogen wird.

Arbeitsabläufe unter Wasser

Im riesigen Wasserbecken schließlich werden Arbeitsabläufe in Modellen der Raumkapseln und Raumstation geübt. Flugsimulatoren schließlich ergänzen das Programm, während das Überlebenstraining in freier Wildnis - für den angenommenen Fall einer missglückten Landung - für die meisten Teilnehmer als "Erholung" gilt.

Da in Russland nur Modelle der russischen Module und Teile der Internationalen Raumstation ISS vorhanden sind, müssen die Kosmonauten zum Kennenlernen der übrigen Module einen Teil ihres Trainings in den USA absolvieren.

dpa

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Zuletzt geändert am 25. April 2001 13:52 von aj

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