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So 29.04.2001

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Tischtennis-WM: China taumelt und triumphiert
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Tischtennis-WM: China taumelt und triumphiert
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China ist das beste Team

Chinas Erfolg und Schwedens Halbfinal-Aus überraschten Roßkopf vor den am Montag beginnenden Einzel-Konkurrenzen nicht: "Schweden hatte ich schon vorher nicht mehr so stark eingeschätzt. China ist das beste Team und war mein Topfavorit, auch wenn wir beim 1:3 durchaus eine kleine Chance hatten."

Dass für das DTTB-Team die schwächste Platzierung seit Rang sieben bei der WM 1989 in Dortmund und der Sturz auf Position fünf in Europa blieben, stieß Bundestrainer Istvan Korpa sauer auf: "Das ist nicht das, was wir angestrebt haben." Ohne Roßkopf hatte sein Team gegen Frankreich mit einem schwachen Timo Boll (Gönnern) die Chance auf Platz fünf verspielt.

"Ohne Medaille können wir nicht 100-prozentig zufrieden sein"

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Torben Wosik im Spiel gegen Frankreich.

DTTB-Cheftrainer Dirk Schimmelpfennig mühte sich um differenzierte Betrachtung: "Ohne Medaille können wir nicht 100-prozentig zufrieden sein. Obwohl die Leistungen beider Teams sehr gut waren, hätten wir für eine Medaille Glück haben müssen und nicht auf China treffen dürfen."

Der Sturz der Chinesen vom Favoritenschild war im Halbfinale greifbar nahe. Beim Stand von 2:2 hatte Südkoreas Ex-Weltcupsieger Kim Taek-Soo gegen Chinas Weltranglistenfünften Liu Guozheng sieben Matchbälle, musste sich aber dem Ex-Bundesligaprofi vom SV Plüderhausen noch mit 21:16, 22:24 und 23:25 geschlagen geben.

Im Finale gegen die erstmals im Endspiel stehenden Belgier ließ China nichts anbrennen. Der WM-Zweite Ma Lin, Liu und Olympiasieger Kong Linghui eroberten für den Rekordchampion den 2000 in Malaysia an Schweden verlorenen Titel zurück.

Florian Remark, sid

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Zuletzt geändert am 29. April 2001 14:55 von tea

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