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Machtkampf der ISS-Partner USA und Russland

Grenzen im Weltall

Washington/Moskau - Bei Kosten von mindestens 65 Milliarden Dollar für die Internationale Raumstation ISS sind 20 Millionen Dollar ein Tropfen im Ozean. Doch die 20 Millionen Dollar des Weltraumtouristen Dennis Tito haben die ohnehin nicht spannungsfreien Beziehungen zwischen den ISS-Partnern Russland und USA deutlich verschlechtert. Von einem neuen "Kalten Krieg im All" schrieb die Moskauer Zeitung "Nowyje Iswestija".

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Paradox: Ein US-Amerikaner in einem russischen Team hält gegen den Willen seiner Regierung die heimische Flagge hoch.

Dabei ging es Russland nicht um die vergleichsweise geringe Summe. Tito wäre nicht der erste Pauschaltourist gewesen, den sein Reisebüro sitzen lässt. Es war ein Machtkampf um die Oberhoheit über die ISS. Die Auseinandersetzung wirft Schatten auf die künftige internationale Kooperation auf der Station.

Denken von gestern

Als ein trauriges Ergebnis des Streits um Tito gibt es statt einer gemeinsamen Heimstatt der Menschheit im All wieder einzelne, national errichtete Module, in die Raumfahrer anderer Nationen nur mit Sondergenehmigung hineindürfen. Die russische Raumfahrtbehörde Rosawiakosmos ging mit dem Tito-Start am Samstag das unübliche Risiko ein, einen nicht bis in jedes Detail geplanten Flug zu unternehmen.

Seit Moskau beschlossen hatte, den 60-jährigen Hobbyraumfahrer von der zur Versenkung bestimmten Mir auf die ISS umzubuchen, hatte die US-Raumfahrtbehörde NASA einen erbitterten Kampf dagegen geführt. Sie argumentierte, dass die Station noch immer eine Baustelle sei und der verzögerte Aufbau nicht durch Touristen behindert werden dürfte. "Das All ist ein gefährlicher Platz. Es ist keine Vergnügungsfahrt", sagte der verärgerte NASA-Chef Daniel Goldin der Agentur space.com. US-Behörden zu engstirnig? weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 29. April 2001 18:37 von jo

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