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zurückblättern  ... Riesenpech für Mika Häkkinen

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Die Sieger von Barcelona: Michael Schumacher (M.), der Kolumbianer Juan Pablo Montoya (Williams- BMW) und der Franzose Jacques Villeneuve (Honda)

Titelverteidiger Schumacher eilte nach dem Sieg sofort zu Pechvogel Häkkinen, umarmte den Finnen und "entschuldigte" sich: "Es tut mir sehr leid." Nach seinem 47. Erfolg führt der 32-jährige Kerpener mit 36 Punkten nun wieder alleine vor dem Schotten David Coulthard (28), der als Fünfter im Silberpfeil nach grandioser Aufholjagd noch zwei Zähler holte. Nach 65 Runden über 307,323 Kilometer auf dem Circuit de Catalunya kam Neuling Juan Pablo Montoya (Kolumbien) im Williams-BMW als Zweiter erstmals aufs Podium. Dritter wurde der kanadische BAR-Pilot Jacques Villenueve. Nick Heidfeld holte als Sechster noch einen Punkt.

Traktionskontrolle sorgte für Probleme

Der erste Grand Prix seit acht Jahren, bei dem die elektronischen Fahrhilfen Traktionskontrolle, Startautomatik und vollautomatisches Getriebe wieder zugelassen waren, geriet zum Desaster für Heinz- Harald Frentzen und zunächst auch für Coulthard. Bereits vor dem Rennen musste der Brite seine Hoffnungen auf eine "Wachablösung" Schumachers begraben, denn er würgte den Motor des Silberpfeils schon vor der Einführungsrunde ab und musste sich dann ganz hinten anstellen; der Mönchengladbacher Frentzen kam beim scharfen Start nicht in die Gänge und fiel von Platz acht auf 21 zurück.

Das Aus für Frentzen der 7. Runde

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Für Ralf Schumacher (Williams- BMW) war das Rennen in der 21. Runde vorbei.

Doch damit nicht genug. Bereits in der 7. Runde war das Rennen für den Jordan-Piloten zu Ende: Pedro de la Rosa (Spanien) drängte Frentzen mit seinem Jaguar in einer Kurve ab, der gelbe Jordan stieg auf - das Aus für beide. Frentzen war nach seinem ersten Ausfall im fünften Saisonrennen stinksauer. "Frühes Aus durch Unfall - mehr habe ich heute nicht zu sagen." Und: "Am Start bin ich stehen geblieben und habe noch Schwein gehabt, dass mir keiner hinten drauf geknallt ist. Was schief gelaufen ist, werden wir erst nach Auswertung der Daten wissen."

Derweil zog Michael Schumacher, der anders als sein Bruder Ralf mit Traktionskontrolle unterwegs war und so auch den viel besseren Start erwischte, unbeirrt seine Kreise. Häkkinen blieb aber in seinem Windschatten, keine zwei Sekunden trennten Rot und Silber nach einem Drittel der Distanz.

23 Runde: Häkkinen erstmals in Front

In der 21. Runde kam der Schock für das Williams-BMW-Team: Hoffnungsträger Ralf Schumacher kreiselte von der Piste - aus der Traum für den werdenden Vater, der aussichtsreich an vierter Position lag. Nach dem ersten Boxenstopp von Weltmeister Schumacher (8,7 Sekunden in der 23. Runde) war "Barcelona-Spezialist" Häkkinen erstmals in Front und fuhr auf Anhieb die schnellste Runde. Doch dann musste auch der Finne zum Service - und Schumacher war wieder vorn.

In einem eher langweiligen Rennen kam Häkkinen in der 50. von 65 Runden mit 26,6 Sekunden Vorsprung auf "Schumi" zum zweiten Mal an die Box. Die Crew war trotz eines kleinen Patzers beim Tanken so schnell, dass der zweimalige Weltmeister vor seinem Dauerrivalen wieder auf die Piste bog. Doch der Jubel der "Silbernen" über die vermeintliche Entscheidung kam zu früh.

Andrea Wimmer, dpa

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Zuletzt geändert am 29. April 2001 16:31 von tea

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