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Erinnerung an vergangene Tage - jedes Jahr im Mai zum Hafengeburtstag bekommt die in Hamburg liegende "Rickmer Rickmers" Gesellschaft von anderen Großseglern.

Zwar stehen in Hamburgs Zentrum keine der ehemaligen Unterkünfte mehr, dafür aber eine Reihe anderer Gebäude, die schon die Emigranten zu Gesicht bekommen haben. Welche Wege die Auswanderer in Hamburg nahmen, lässt ein Rundgang auf einem von zwei so genannten Emigration-Trails erahnen. Die etwa einstündigen Rundgänge durch die Neustadt und die Speicherstadt führen durch Straßen und über Plätze, in denen sich zum Teil früher Auswandererherbergen befanden.

Entlang der Emigration-Trails wurden die Straßenschilder mit Hinweisen zur jeweiligen historischen Bedeutung versehen. Zur Tour gibt es zudem ein Begleitheft, das Hintergrundinformationen und zwei illustrierte Wegbeschreibungen enthält. Es ist im Hamburger Rathaus und an mehreren Tourismus-Informationen für zwei Mark erhältlich.

Für Elizabeth Sroka hat alles als Hobby begonnen. Die mit einem Deutschen verheirate US-Amerikanerin wollte am Anfang nur mehr über ihre persönliche Herkunft erfahren. Den "Zugang zur eigenen Geschichte" ermöglicht sie heute als HEO-Leiterin auch anderen, gegen eine Gebühr von 100 Mark. "Manchmal finden sich so Familienmitglieder wieder", sagt Sroka. Rund 75 Anfragen gibt es pro Monat.

Den Vorfahren auf der Spur

Infos:

Deutsches Zollmuseum, Alter Wandrahm 16, 20457 Hamburg, Tel.: 040/33 97 63 86.
Die Auswanderer-Ausstellung ist dienstags bis sonntags jeweils zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geöffnet.
Tourismus-Zentrale Hamburg, Steinstraße 7
20095 Hamburg, Tel.: 040/30 05 12 82, Fax: 040/30 05 12 20

Wer Vorfahren hat, die zwischen 1850 und 1934 vermutlich über Hamburg nach Nord- oder Südamerika ausgewandert sind, findet mit etwas Glück und Hilfe des HEO genauere Informationen. Die Hamburger Passagierlisten sind der weltweit größte Datenbestand über Auswanderer. In anderen Häfen wurden solche Listen entweder gar nicht geführt, oder sie sind im Laufe der Jahre vernichtet worden. Wenn Aufzeichnungen in Ankunftsstätten wie etwa auf Ellis Island vor New York City gemacht wurden, geben diese nur das Herkunftsland oder den Ursprungshafen an, nicht aber die Heimat der Eingereisten. Elizabeth Sroka dagegen kann bei Anfragen - nach einer erfolgreichen Suche - auch den Schiffsnamen sowie persönliche Daten wie Alter, Beruf, Familienstand und Herkunftsort des jeweiligen Emigranten nennen.

Sven Appel, gms

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Zuletzt geändert am 18. Mai 2001 14:34 von tea

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