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Mi 13.06.2001

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   vom 13.06.01

Schwarzer Mittwoch für Haas und Co.
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ATP-Turnier in Halle

Schwarzer Mittwoch für Haas und Co.

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In nur 68 Minuten geschlagen: Thomas Haas.

Halle - Schwarzer Mittwoch für die deutschen Tennis-Asse beim ATP-Turnier in Halle: Dem glanzvollen Auftakt gegen den Weißrussen Max Mirnyi folgte für Tommy Haas nur 48 Stunden später die sportliche Bauchlandung.

Der Daviscupspieler unterlag im Achtelfinale dem Franzosen Nicolas Escude im ersten Duell der beiden Spieler in nur 68 Minuten mit 3:6, 4:6 und verdarb damit den deutschen Tennis-Fans endgültig die gute Laune. Zuvor war bereits Daviscup-Kollege Rainer Schüttler mit 4:6, 4:6 am topgesetzten Russen Jewgeny Kafelnikow gescheitert. Damit sind bislang drei der ursprünglich sechs deutschen Vertretern ausgeschieden. Damit ruhen die deutschen Hoffnungen in "Klein-Wimbledon" am Donnerstag nun auf Nicolas Kiefer, Titelverteidiger David Prinosil sowie French-Open-Achtelfinalist Lars Burgsmüller. Das Trio musste erst am Donnerstag um den Einzug ins Viertelfinale spielen.

Tommy Haas erwischte vor 6.000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion gegen den Franzosen einen Auftakt nach Maß und nahm seinem Kontrahenten das zweite Aufschlagspiel ab. Doch postwendend kassierte der Münchner gegen den wohl stärksten französischen Rasenspieler das Rebreak. Während Escude immer besser aufschlug und returnierte, kämpfte der gebürtige Hamburger zunehmend mit seinem Service und musste letztendlich das den ersten Satz entscheidende Break zum 4:2 hinnehmen.

Kafelnikow eine Nummer zu groß

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Verlor gegen Kafelnikow: Rainer Schüttler.

Auch im zweiten Durchgang fand Haas, der zwar kämpfte, aber in keiner Phase an seine souveräne Leistung aus dem Auftaktspiel anschließen konnte, gegen den stark aufspielenden Escude nicht seinen Rhythmus. Ein Break zum 4:3 genügte dem Franzosen, um das Match für sich zu entscheiden.

Zuvor war der russische Olympiasieger Kafelnikow eine Nummer zu groß für Schüttler gewesen. Auch der Bad Homburger kam gut in die Partie, konnte aber seine Breakchancen nicht nutzen und brachte den Russen damit ins Spiel. Im zweiten Satz verkürzte Schüttler nach einem 0:4 Rückstand noch auf 4:5, ehe ein umstrittener Ball die Hoffnungen auf den Satzausgleich zunichte machten. "Der Ball war aus, dann wäre vielleicht alles anders ausgegangen. Aber auf dieser Leistung kann ich aufbauen", sagte Schüttler, der nächste Woche in Nottingham spielt.

Kiefer: "Kann hier noch weit kommen"

Am Familientag am Donnerstag muss Hoffnungsträger Nicolas Kiefer nach seiner Glanzvorstellung zum Auftakt im Achtelfinale gegen den Schweden Jonas Björkman antreten. "Ein sehr unbequemer Gegner, weil er immer schnell den Punkt machen will. Aber wenn ich noch ein wenig bessere aufschlage und returniere, dann kann ich hier noch weit kommen", meinte Kiefer. Der ungesetzte Vorjahressieger David Prinosil bekommt es mit dem starken Schweizer Youngster Roger Federer (Nr. 6) zu tun.

Bereits nach dem ersten Match musste dagegen French-Open-Finalist Alex Corretja die Koffer packen. Der an Nummer fünf gesetzte Spanier unterlag in nur 51 Minuten dem Franzosen Jerome Golmard 0:6, 2:6 und wird voraussichtlich auch dieses Jahr nicht in Wimbledon antreten. Golmard trifft nun auf den Essener Lars Burgsmüller. Mit Golmard, dem er im bislang einzigen Duell im April 2000 in Atlanta im Achtelfinale knapp unterlegen war, hat er noch eine Rechnung offen: "Gegen Jerome will ich jetzt die Revanche".

sid - Fotos: AP

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Zuletzt geändert am 13. Juni 2001 17:21 von aj

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