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Fr 15.06.2001
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ATP-Turnier in Halle: Prinosil und Kiefer ausgeschiedenNur Burgsmüller schafft´s ins Viertelfinale
Halle/Westfalen - Für die deutschen Tennis-Profi ist das Rasenturnier im westfälischen Halle in diesem Jahr kein gutes Pflaster. Nach den Achtelfinal-Niederlagen von Rainer Schüttler (Bad Homburg) und Tommy Haas (Hamburg) erwischte es am Donnerstag bei dem mit einer Million Dollar dotierten ATP-Turnier auch Titelverteidiger David Prinosil (Amberg), der dem Schweizer Roger Federer mit 6:7 (8:10) und 5:7 unterlag, sowie Nicolas Kiefer. Der Holzmindener Kiefer verpasste den Einzug ins Viertelfinale nach der 6:7 (3:7), 7:6 (7:4), 6:7 (1:7)-Niederlage gegen den Schweden Jonas Björkmann. Als einziger Deutscher schaffte der Essener Lars Burgsmüller mit einem 4:6, 6:4, 7:5-Erfolg über den Franzosen Jerome Golmard den Sprung in die Runde der letzten Acht. Kiefer, der bei seinem Erstrunden Sieg gegen den an Nummer vier gesetzten Arnaud Clement (Frankreich) einen guten Eindruck hinterließ, hatte in einer spannenden Auseinandersetzung mit Jonas Björkman einen schweren Stand. Nach drei hart umkämpften Sätzen behielt der routinierte Schwede in der fast dreistündigen Auseinandersetzung die Nase vorn und brachte Kiefer um die Chance, das Turnier nach 1999 zum zweiten Mal zu gewinnen. Kiefer: "Ich habe gekämpft bis zum Umfallen"
"Ich habe gekämpft bis zum Umfallen, aber ich wusste, dass es eng werden kann", sagte der deutsche Daviscupspieler. Auch Prinosil musste sich nach zwei sehr engen Sätzen dem an Nummer sechs gesetzten Schweizer Newcomer geschlagen geben. Burgsmüller: Erfolg mit Vaters Zaubertrank? Drei Sätze benötigte Lars Burgsmüller zum Einzug ins Viertelfinale. "Dieses Jahr ist mein Jahr", sagte der Essener, der innerhalb von sechs Monaten 200 Plätze im ATP Champions Race gutmachen konnte und beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (25. Juni bis 8. Juli) erstmals im Hauptfeld steht. "Ich weiß auch nicht, woran das liegt, vielleicht an dem Zaubertrank, den ich immer von meinem Vater bekomme", meinte Burgsmüller, der sich nach verlorenem ersten Satz gegen Linkshänder Golmard wieder herankämpfte und mit zwölf Assen eine sehr gute Aufschlagquote vorwies. "Ich wusste gar nicht, dass es so viele waren". In der nächsten Runde trifft der Essener auf Fabrice Santoro (Frankreich). |
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Zuletzt geändert am 15. Juni 2001 08:43 von to |
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