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zurückblättern  ... Nie mehr Odyssee im Datenmüll?

"Die eigentliche Grenze beim Suchen ist die Fantasie des Suchenden", sagt Wolfgang Sander-Beuermann, der im Regionalen Zentrum für Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik (RRZN) in Hannover die Suchmaschine Metager entwickelt hat.

"Wir haben auf unserer Seite vor kurzem einen so genannten Assoziator eingeführt", so Sander-Beuermann. Diese Funktion zeigt dem Nutzer zusätzliche mögliche Suchbegriffe an, die die Suche und damit die Zahl der möglichen Treffer begrenzen. Metager.de ist eine so genannte Metasuchmaschine: "Das bedeutet, dass sie sich wie ein Eingabeformular vor eine große Anzahl anderer Suchmaschinen schaltet, die Suchbegriffe aufnimmt, an die anderen Suchmaschinen weiterleitet und die Treffermeldungen auf einer Seite auflistet", erläutert der Entwickler. Dadurch erspart sich der Surfer, jede einzelne der gelisteten 24 Suchmaschinen oder Kataloge selbst anzuklicken und die Eingabe mehrfach wiederholen zu müssen.

55 Millionen Suchanfragen im Monat

Links:

  • Metager

  • Google

  • Komfort-Suche in RZ-Online

  • Der Erfolg gibt Sander-Beuermann recht: Rund 450.000 Suchanfragen erhält Metager am Tag; damit gehört sie zu den erfolgreichsten Suchmaschinen für das deutschsprachige Internet. Verglichen mit dem Erfolg von Google klingen diese Zahlen jedoch noch bescheiden: Ende des Jahres 2000 hatte die Suchmaschine nach Angaben ihrer Betreiber 55 Millionen Suchanfragen im Monat. Entwickelt wurde Google von zwei Studenten, Sergey Brin und Larry Page, die sich eigentlich auf ihre Doktorarbeiten an der Universität Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien vorbereiten wollten. Doch als sie den ersten Scheck eines Investors in den Händen hielten, pfiffen sie auf akademische Grade und gründeten das Unternehmen Google Inc. mit Sitz in Palo Alto, ebenfalls in Kalifornien gelegen.

    Das Geheimnis der Erfolges

    Das Geheimnis des Erfolges bei Google heißt Page Rank und wurde von den beiden Entwicklern patentiert: Sie nutzen die umfangreiche Link-Struktur des Webs als Bewertungskriterium und profitieren so von dieser gewissermaßen demokratischen Wahl gefragter Seiten. Denn vereinfacht beschrieben interpretiert Google einen Link von Seite A zu Seite B als eine "Stimme" von Seite A für Seite B. Google beurteilt demnach die Relevanz einer Seite nach der Anzahl der abgegebenen "Stimmen".

    Allerdings berücksichtigt Google nicht nur die Anzahl der Links, sondern analysiert auch die Seite, von der die "Stimme" ausgeht. Voten von Seiten, die selbst als "wichtig" eingestuft werden, haben ein größeres Gewicht bei der Bewertung anderer Seiten. Dieses sich fortsetzende System - im Internet werden ständig Seiten miteinander verbunden - macht sich folglich die Intelligenz der Nutzer zu eigen.

    "Maschine lernt durch selbständiges Fragen"

    Den intelligenten Einsatz einer Suchmaschine im klassischen Sinne entwickelt das Unternehmen Borgs Industries in Hannover. "Vereinfacht ausgedrückt wird unsere Technologie Golem dort eingesetzt, wo Wissen vermittelt wird, etwa im technischen Support, in Call-Centern oder auf besonderen Internetseiten von Unternehmen", umreißt Marketing-Leiter Eric Nehrbass den Einsatzbereich.

    Die Software von Borgs Industries gebe Suchmaschinen gewissermaßen ein Verständnis für die unterschiedlichen Bedeutungen von Wörtern. "Unser Programm betrachtet die Suchbegriffe unter bestimmten Gesichtspunkten und ergänzt die Text-Informationen automatisch sinnvoll durch Eigenwissen", sagt Nehrbass. "Das hierfür benötigte Hintergrundwissen erlernt die Maschine durch selbstständiges Fragen."

    Hierdurch werde aus einer Suchmaschine ein gebildeter Info-Broker, der sich auf einem Fachgebiet möglicherweise sogar besser auskenne als der Anwender. Ausgestattet mit dem Hintergrundwissen könne eine Maschine die Fragen und Texte der Anwender erstmalig intelligent nachvollziehen, bessere Resultate erzielen und den Anwender während seiner Suche beraten und leiten. Die wachsende Intelligenz der Suchmaschinen könnte demnach dazu führen, dass der Suchende im Golem irgendwann seinen Meister findet, wie Nehrbass glaubt: "Er kann vom Golem sogar noch etwas dazulernen."

    gms

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    Zuletzt geändert am 27. Juni 2001 10:09 von aj

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