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Mit "Manche mögen's heiß" wurde er weltbekannt

US-Schauspieler Jack Lemmon gestorben

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Jack Lemmon feiert im September 2000 eine seiner zahlreichen Auszeichungen: einen Emmy für seine Rolle in "Tuesdays With Morrie".

Los Angeles - Der amerikanische Schauspieler und Oscar-Preisträger Jack Lemmon ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Wie seine langjährige Sprecherin Warren Cowan mitteilte, erlag er am Mittwoch in einem Krankenhaus den Folgen eines Krebsleidens.

Bekannt wurde Lemmon vor allem in komischen Rollen, so unter anderem in der Billy-Wilder-Komödie "Manche mögen's heiß" (Some Like it Hot) an der Seite von Tony Curtis und Marilyn Monroe. Später spielte er Charakterrollen und war bis in die 90er Jahre vor der Kamera aktiv. Lemmon wurde am 8. Februar 1925 als John Uhter Lemmons in Newton im US-Staat Massachusetts geboren. Seine Filmkarriere begann in New York, wo er Auftragsarbeiten für Funk und Fernsehen übernahm und sich auch als Barpianist sein Geld verdiente.

Zwischen 1948 und 1953 stand er dabei mehr als 400 Mal in Fernsehprogrammen und Serien vor der Kamera. Sein Erfolg in Hollywood 1954 kam mit dem Film "It Should Happen to You". 1956 erhielt er dann für seine erste nichtkomödiantische Rolle in dem John-Ford-Film "Mr. Roberts" (Keine Zeit für Heldentum) einen Oscar für die beste Nebenrolle.

Karriere eng verknüpft mit Billy Wilder und Walter Matthau

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Das Erfolgsduo Jack Lemmon (r) und Walter Matthau als Grantler- Nachbarn John und Max in einer Filmszene von "Der Dritte Frühling".

Lemmons Filmkarriere war eng verknüpft mit zwei Personen: dem Regisseur Billy Wilder und dem Schauspieler Walther Matthau. Wilder führte Regie bei "Manche mögen's heiß" (1959) und "Das Apartment" (1960), bei denen Lemmon beide Male für einen Oscar nominiert wurde, sowie fünf weitere Filmen: "Irma la Douce" (Das Mädchen Irma La Douce, 1963), "The Fortune Cookie" (Der Glückspilz, 1966), "Avanti" (Avanti, Avanti!, 1972), "The Front Page" (Extrablatt, 1974) und Buddy Buddy" (1981).

In "Der Glückspilz" trat er das erste Mal zusammen mit Walter Matthau auf, der im Juli vergangenen Jahres starb. Er war dabei mit seinem strahlenden und manierlichen Auftreten das perfekte Gegenstück zum immer grummeligen und etwas gammeligen Matthau, mit dem insgesamt acht Mal vor der Kamera stand, so auch in "Buddy Buddy" und "The Odd Couple" (Ein Seltsames Paar, 1968).

"Goldener Bär" für sein Lebenswerk

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Szenenbild aus dem unvergesslichen Hollywood- Klassiker "Manche mögen's heiß" (1959): Jack Lemmon (M) und Tony Curtis (r) als "Musikerinnen" mit ihrer Kollegin Marilyn Monroe.

Dass Lemmon mit seinen Charakterrollen nicht weniger erfolgreich war, zeigte sich auch darin, dass von den sieben Oscar-Nominierungen fünf auf diese Rollen entfielen. 1974 erhielt er diese begehrte Auszeichnung für seine Hauptrolle "Save the Tiger" (Rettet den Tiger) von John G. Avildsens. Weiter Filme waren unter anderem "Airport" (1977), "The China-Syndrom" (Das China-Syndrome, 1979), und Missing (Vermisst, 1982). Unter der Regie von Robert Altman stand er in "The Player" (1992) und "Short Cuts" (1993) vor der Kamera. Auf der Berlinale 1996 erhielt er einen Goldenen Bären für sein Lebenswerk.

Zwei Mal verheiratet

Lemmon war zwei Mal verheiratet, von 1950 bis 1956 mit der Schauspielerin Cynthia Stone, mit der er einen Sohn hat. 1962 heiratete er die Schauspielerin Felicia Stone, mit der er eine Tochter hat. Den Angaben seiner Sprecherin zufolge waren seine Frau und seine Kinder an seinem Sterbebett.

AP - Archivfoto: AP

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Zuletzt geändert am 28. Juni 2001 12:29 von aj

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