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Nahrungsmittelmulti will Position auf deutschem Eismarkt ausbauen:

Nestle will Schöller schlucken

Nürnberg/Vevey - Der Schweizer Lebensmittelriese Nestle will den Nürnberger Eisproduzenten Schöller schlucken. Nestle und der Schöller-Mehrheitseigentümer Südzucker bestätigten am Freitag Gespräche über einen Verkauf des Speiseeis- und Tiefkühlkostproduzenten.

Nestle ist nach eigenen Angaben daran interessiert, seine Position als zweitgrößter Eisproduzent der Welt nach Unilever (Langnese) zu stärken. Vor allem in Deutschland hat der Konzern Nachholbedarf. Der Marktanteil seiner Töchter Motta und Warncke ist gering. Gleichzeitig würde der Konzern durch die Schöller-Übernahme aber auch seine Position in Nord- und Osteuropa sowie der Türkei ausbauen.

Strategiewechsel

Für Südzucker, den größten europäischen Zuckerkonzern, bedeutet die Trennung vom Nahrungsmittelgeschäft einen Strategiewechsel. Das Unternehmen will sich angesichts des schwierigen Wettbewerbsumfeldes im Bereich Speiseeis/Tiefkühlkost künftig auf sein Kerngeschäft Zucker und Süßungsmittel konzentrieren.

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Schöller-Verkaufspläne kündigte das Unternehmen den Erwerb des zweitgrößten französischen Zuckerherstellers Saint Luis Sucre in Paris an. Südzucker verstärke damit seine Führungsrolle in der sich erweiternden EU, betonte das Unternehmen. Der Anteil von Südzucker an der EU-Zuckerquote steigt damit von 16,4 auf 21,4 Prozent.

Mövenpick und Eismann

Die Schöller-Holding, an der die Familie Schöller nach wie vor mit 25 Prozent beteiligt ist, litt Südzucker zufolge im vergangenen Jahr erneut unter einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Die Einkaufsmacht der großen Handelskonzerne habe besonders in Deutschland zu zahlreichen Preissenkungsrunden geführt. Das Angebot von Schöller umfasst neben den eigenen Eissorten Schöller und Manhattan auch das in Lizenz produzierte Premiumeis Mövenpick. Zur Schöller-Holding gehört aber auch der Heimdienst Eismann.

Kaufpreis auf bis zu 400 Millionen Euro geschätzt

Schöller setzt in Europa im Verkauf von Speiseeis und Tiefkühlnahrung rund 1,4 Milliarden Euro (knapp 2,75 Milliarden Mark) pro Jahr um. Der mögliche Kaufpreis wird nach Informationen der "Financial Times Deutschland" von Brancheninsidern auf bis zu 400 Millionen Euro geschätzt.

AP

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Zuletzt geändert am 29. Juni 2001 14:38 von aj

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