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Wimbledon - Triumphales Centre-Court-Comeback für Ivanisevic

Agassi trifft im Halbfinale auf Rafter

London - Andre Agassi siegte gegen Nicolas Escude und trifft nun auf den Australier Patrick Rafter. Bereits zum dritten Mal hintereinander spielen die beiden in Wimbledon im Halbfinale aufeinander. Agassi: "Pat ist ein großartiger Spieler und großer Kämpfer. Wir sind in der Runde der letzten Vier. Jeder kann gewinnen." Goran Ivanisevic hat ein triumphales Centre-Court-Comeback gefeiert und seine wundersame Erfolgsstory in Wimbledon mit dem Einzug ins Halbfinale fortgeschrieben. Dort trifft er auf Jim Henman. Der beendete mit einem 7:5, 7:6 (8:6), 2:6, 7:6 (8:6) den Siegeszug von Sampras-Bezwinger Roger Federer aus der Schweiz und startet nach 1998 und 1999 seinen dritten Versuch, ins Endspiel an der Church Road einzuziehen.

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Sieg in vier Sätzen: Andre Agassi.

Der an Nummer zwei gesetzte Agassi musste gegen den Franzosen Escude vier Sätze lang kämpfen. Nach zwei Stunden und 40 Minuten aber gewann er mit 6:7, 6:3, 6:4 und 6:2. Mit einem fantastischen Schlag überlobbte Agassi Escude zur 3:1-Führung im ersten Satz. Doch Escude - in Wimbledon an Nummer 24 gesetzt - kämpfte sich zurück ins Match, und glich mit einem hervorragenden Netzangriff zum 3:3 aus. Der Franzose brauchte schließlich sechs Satzbälle, um im Tie-Break des ersten Satzes mit 7:3 zu triumphieren.

Steffi zitterte mit

Doch nach verschlafenem Start riss sich der Spieler aus Las Vegas vor den Augen seiner Freundin Steffi Graf am Riemen und nutzte überdies eine leichte Oberschenkel-Blessur des Franzosen, die bei Agassis 3:2-Führung im zweiten Durchgang behandelt werden musste. Agassi sah die Gefahr, dass Escude die Oberhand gewinnt in dem Match und fightete zurück. Im zweiten Satz bewegte sich der Wimbledon-Sieger von 1992 wieder auf die Siegerstrasse mit unglaublichen Aufschlag-Returns. Der 31-jährige Agassi - einziger verbliebener ehemaliger Champion im Feld - spielte danach gelassen seinen Stiefel herunter und breakte Escude vier Mal im Verlauf der letzten drei Sätze.

Ivanisevic riss sich das Hemd vom Leib

Ivanisevic bezwang vor 13.800 begeisterten Fans den Russen Marat Safin 7:6 (7:2), 7:5, 3:6, 7:6 (7:3) und steht damit zum sechsten Mal in seiner Karriere unter den letzten Vier beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt. Nach dem zweiten Matchball nach 2:26 Stunden riss er sich das Hemd vom Leib und winkte strahlend seinem Vater auf der Tribüne zu. Zuvor komplettierte auf Platz eins der Australier Patrick Rafter seinen Halbfinal-Hattrick in Wimbledon durch den 6:1, 6:3, 7: 6 (7:5)-Erfolg über den Schweden Thomas Enqvist.

sid, dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 4. Juli 2001 21:39 von aj

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