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Do 05.07.2001

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Capriatis Traum vom Grand Slam zerstört
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zurückblättern  ... Traum vom Grand Slam ist zu Ende

Nach dem Gewinn der Australian- und French Open fehlten Capriati "nur" noch die Erfolge im All England Club und New York im September, um als erste Spielerin seit Steffi Graf 1988 alle vier Major-Turniere in einem Jahr zu gewinnen. Doch nach 19 siegreichen Einzeln bei Grand-Slams in 2001 kam in Wimbledon das brutale Ende aller Träume.

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Da halfen auch keine Vitamine: Jennifer Capriati ist in Wimbledon ausgeschieden.

Henin zu Beginn übernervös

Dabei hatte Capriati in dem Match vor 13.800 Zuschauern auf dem ausverkauften Centre Court zunächst die Initiative übernommen. Sie war in dieser Phase jederzeit in der Lage, das Tempo zu bestimmen und Henin auf dem Platz von recht nach links zu scheuchen. Der Belgierin, die erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere nach den French-Open im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers stand und ihr Debüt auf dem Centre Court von Wimbledon feierte, war die Nervosität anzumerken.

Im zweiten Satz kam die Wende

Die Begegnung wurde erst im zweiten Satz zu einem echten Match. Die 19-Jährige aus Lüttich, die nur 1,67 Meter groß ist und 57 Kilo wiegt, konnte mit dem Powertennis von "Comeback-Kid" Capriati zunächst nicht mithalten. Zusätzliche Probleme kamen für die Belgierin durch eine schmerzhafte Blase im rechten Fuß dazu, den sie bei 1:2 im zweiten Satz behandeln lassen musste.

Erst Mitte des Satzes hatte sich Henin etwas freigespielt und breakte Capriati erstmals zur 3:2-Führung. Die Amerikanerin schien etwas die Konzentration verloren zu haben, Henin agierte sicherer und war endlich in der Lage, mit ihrer Rückhand Winner zu schlagen und Jennifer Capriati in Gefahr zu bringen. Nach der Behandlungspause war sie die besser Spielerin und zwang die hohe Favoritin in den dritten Satz.

Nerven spielten Capriati einen Streich weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 5. Juli 2001 16:21 von sab

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