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Mi 11.07.2001
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Die Musik des Cafe Del Mar zwischen Mythos und MarkenartikelWeniger ist Meer
Längst sind die nach dem Cafe Del Mar auf Ibiza benannten CDs zum internationalen Millionengeschäft geworden, während sich deren Erfinder Jose Padilla und auch dessen Nachfolger Bruno Lepretre von der ihrer Meinung nach schonungslosen Kommerzialisierung distanzieren. Das Cafe Del Mar ist seit über 20 Jahren eine der angesagtesten Bars auf Europas Partyinsel Nummer Eins, nicht nur wegen seiner gelungenen Architektur und prominenten Strandlage. Seit Padilla Anfang der Neunziger begann, dort auf zwei Plattenspielern seine heute legendären "Sunset Sessions" zu inszenieren, die zunächst auf Kassette an der Bar und seit 1993 europaweit auf CD erhältlich waren, hat sich der Name Cafe Del Mar stetig zur internationalen Marke für entspannende Sounds entwickelt. Padillas Nachfolger ist Bruno Lepretre Padilla ist längst abgetreten, um sich seiner eigenen Musiker-Karriere zu widmen - sein zweites Solo-Album "Navigator" ist gerade bei Eastwest/Warner erschienen. Seinem zwölf Jahre jüngeren Nachfolger Bruno Lepretre gelang es, die Erfolgsserie fortzusetzen. Dessen erste "große" Cafe-Mischung Cafe Del Mar Vol. 7 verkaufte sich bislang über 100.000 mal allein in Deutschland. Trotzdem wurde der gerade veröffentlichte achte Teil der Serie erstmals nicht vom Haus-DJ des Cafes zusammengestellt, sondern von Luke Neville und Ben Cherrill, den Labelchefs des britischen Lizenznehmers Manifesto Records.
"Ein authentisches Chillout-Erlebnis ohne große Namen, nur mit jungen Talenten" |
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Zuletzt geändert am 11. Juli 2001 14:16 von tea |
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