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Mo 16.07.2001

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Auftakt der Schwimm-WM: Peggy Büchse holt Silber über fünf Kilometer

Luftfeuchtigkeit setzte der Powerfrau zu

Fukuoka - Sie wollte für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in Fukuoka die Goldspur legen, musste über fünf Kilometer im Langstreckenschwimmen zum Auftakt der neunten Weltmeisterschaften mit Silber zufrieden sein: Powerfrau Peggy Büchse aus Rostock, kletterte bei 35 Grad Celsius ein wenig betrübt aus dem trüben Wasser der Hakata Bay vor Fukuoka: "Natürlich will man als Titelverteidigerin gewinnen, aber ich habe Probleme mit der Luftfeuchtigkeit. Die haben aber alle."

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Glückwünsche auf Podest: Peggy Büchse (li.) und die Weltmeisterin Viola Valli aus Italien.

Ralf Beckmann, DSV-Cheftrainer und -Sportdirektor, sah in dem Silber-Auftakt einen "großen Erfolg". DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff: "Wir haben alle an eine Medaille geglaubt, Peggys Silber nimmt den Druck von der Mannschaft."

"Der Druck war enorm"

Die 28-Jährige musste nach 1:00,49 Stunden nur der Italienerin Viola Valli (1:00,23) den Vortritt lassen. "Ich habe bis zur Hälfte des Rennens nicht an eine Medaille geglaubt. Der Druck war enorm, deshalb bin ich auch mit Silber zufrieden." Bei ihrer vierten WM war das Silber von Fukuoka ihre achte Medaille. Bronze ging in 1:00, 52 Minuten an Hayley Lewis. Nur zwei Sekunden dahinter kam Angela Maurer (1:00,54) vom LSC Wiesbaden auf Rang vier ins Ziel.

Hauen und Stechen am Start

"Es ist leichter, Weltmeisterin zu werden, als es zu bleiben" hatte Peggy Büchse vor dem Wettbewerb am Momochihama Beach gesagt und sollte mit dieser Prognose Recht behalten. Trotz Startnummer eins drohte sie beim Hauen und Stechen am Start kurzzeitig unterzugehen: "Aber auch das Problem haben alle." Die Rostockerin absolviert in Fukuoka ein "historisches Mammutprogramm" und startet noch aussichtsreich über zehn Kilometer im Freiwasser, außerdem über 800 und 1.500 m im Becken.

Sieg über zehn Kilometer als großes Ziel

"Ich glaube an meine Chance über zehn Kilometer. Dann habe ich drei Tage Pause. Das muss reichen für die beiden anderen Wettbewerbe. Ich bin schon 28 und habe mich noch nie für eine EM oder WM im Becken qualifizieren können. Das ist ein absolutes Highlight", sagt die Unverwüstliche, deren großer Traum trotz aller Erfolge auf den Ultra-Distanzen eine Olympia-Teilnahme bleibt: "Am liebsten über 10 Kilometer."

Von Christoph Fischer, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 16. Juli 2001 11:57 von sab

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