Do 19.07.2001
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Buch-Tipp: "Neue Volksmärchen der Deutschen" von Benedikte Naubert
Sagen aus der Welt der Ritter und Zauberinnen
Benedikte Naubert hat neben den Brüdern Grimm und Karl August Musäus die dritte große deutsche Märchensammlung geschrieben, aber sie blieb weitgehend unbekannt. Nunmehr holte der Göttinger Wallstein Verlag ihre "Neuen Volksmärchen der Deutschen" aus der Versenkung und brachte sie in einer vierbändigen kommentierten Studienausgabe heraus.
Die vier Bände in rotem Leinen sind überhaupt die erste vollständige Gesamtausgabe der "Neuen Volksmährchen" seit ihrem Erscheinen von 1789 bis 1792. Die Sammlung enthält bekannte Märchen und nacherzählte Sagen wie die von Frau Holle, vom Erlkönig, vom Hort der Nibelungen oder auch vom Rattenfänger und Rübezahl. Naubert schrieb von Anfang an anonym

Die Filmstarts vom 19. Juli
Breitseite im Humorzentrum
Mal wird der Klappstuhl ausgegraben, mal streiten sich Katzen und Aliens um die Weltherrschaft, und überall hilft Kollege Computer weiter, wenn die Realität mal wieder übertroffen werden muß. Aber eines haben die großen Filme der Woche gemeinsam: Sie sind saukomisch.
Die Bullyparade dehnt sich auf Kinoformat: Michael Herbig bringt mit seiner Western-Parodie "Der Schuh des Manitu" nicht nur Schwule in den Wilden Westen, sondern auch brillante Pointen auf die Leinwand. Fast nicht zu sehen war - der Komödie "The Dish" zufolge - die erste Mondlandung, denn in Down Under gab's ein wenig Chaos mit der Satellitenschüssel. Spaß mit dem Weltraum Teil II: Akte X-Star Duchovny darf sich in "Evolution" mit stark entwicklungsfähigen Aliens rumschlagen, die überraschenderweise nach der Weltherrschaft streben. Ob sie dabei von den Katzen überholt werden, die in "Cats and Dogs" das gleiche Ziel verfolgen? Eines schaffen alle vier Streifen: das Zwerchfell wird beben.
Brad Pitt - als Mann zu schön?
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| Brad und Julia in "Mexican" |
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Brad Pitt (37), Hollywood-Star und Frauenschwarm, fühlt sich angesichts des Rummels um seine Person zuweilen "wie ein Mädchen, dass an einer Gruppe Bauarbeiter vorbeigeht". "Was die Rolle des typischen Kassenmagneten angeht, könnte Hollywood (Tom) Cruise, (George) Clooney und mich hernehmen" - Kino-Besucher wollten immer nur Typen sehen, die mit jeder Situation fertig würden. Mit so einer Rolle wolle er aber nichts am Hut haben, sagte der Leinwand-Beau. Seinen neuen Film "Mexican" mit Julia Roberts, der am 16. August in Deutschland startet, bezeichnete Pitt als Experiment abseits des typischen Erfolgskinos. Es sei unglaublich gewesen, mit Roberts ("Pretty Woman") zusammenzuarbeiten. "Diese Frau ist wirklich umwerfend."
dpa
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