Mo 23.07.2001
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"Jetzt können wir unseren Kindern in die Augen schauen":
Weltklima-Gipfel erzielt Einigung
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| Jürgen Trittin (Grüne) strahlt: Das Kyoto- Protokoll zum Klimaschutz ist gerettet. |
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Bonn - Beim Weltklimagipfel in Bonn ist nach tagelangen harten Verhandlungen am Montag doch noch der Durchbruch erzielt worden. Nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon kam schließlich eine Übereinkunft zu Stande, weil Japan in der entscheidenden Phase einer Kompromisslösung zustimmte.
Damit kann das Klimaschutz-Protokoll von Kyoto trotz Ablehnung durch die USA von der Staatengemeinschaft ratifiziert werden. Nach der Vereinbarung müssen die Industrieländer ihren Ausstoß an Treibhausgasen vermindern. Spitzenpolitiker aus dem In- und Ausland reagierten erleichtert auf den Kompromiss. Auch Umweltschützer begrüßten die Einigung, kritisierten deren Inhalt jedoch als nicht ausreichend. Die Bundesregierung nannte das Klima-Ergebnis einen "großen Erfolg". "Löchrig wie ein Schweizer Käse"?

Techno lebt - Rund eine Million Raver bei Berliner Love Parade:
"Republik der Liebe" tanzt um die Siegessäule
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| Küssen, tanzen und feiern rund um die Berliner Siegessäule: Hunderttausende hatten an der Spree ihren Spaß. |
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Berlin - Der Rave geht weiter, die Techno-Szene lebt: Trotz monatelangen Streits und Befürchtungen über einen drastischen Besucherrückgang feierten am Samstag wieder rund eine Million Raver die Berliner Love Parade.
Im verflixten 13. Jahr riefen die Liebesjünger bei der größten Techno-Party der Welt die "Love Republic" aus. Als Love-Parade-Gründer DJ Dr. Motte am Abend an der Siegessäule in seiner traditionellen Abschlussrede an das Ravervolk die Ideale der Techno-Gemeinde beschwor, jubelte ihm die tanzende Masse exstatisch zu. Die Mega-Fete verlief friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Auch die Zukunft der Parade scheint inzwischen gesichert. Dr. Motte sagte, er habe den Techno-Umzug für das Jahr 2002 bereits wieder als Demonstration angemeldet. Mehr als 250 DJs heizten ein

Kriminalfall: Prinzessinnen-Mumie gefälscht?
Erlangen - Die Forscher waren begeistert: Eine offenbar 2500 Jahre alte Mumie aus Pakistan versprach neue Erkenntnisse über die Jahrtausende alte Kultur im alten Persien. Eine goldene Brustplatte mit altpersischer Inschrift wies die Frau auch noch als Ruduamna, die Tochter des Xerxes, aus. Doch jetzt mehren sich die Hinweise, dass die 20 bis 40 Jahre alte Frau gerade erst ein paar Jahre lang tot ist. Erlanger Wissenschaftler, die das Alter der Mumie untersuchen sollten, datieren die Stoffreste aus dem Sarkophag auf Ende der 50er oder Anfang der 90er Jahre. In dem mit Stein ausgelegten Holzsarg liegt nicht die Jahrtausende alte Mumie einer Prinzessin, sondern die Leiche einer - möglicherweise sogar ermordeten - jungen Frau aus unseren Tagen. "Viel Mühe gegeben"

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