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Do 26.07.2001

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Infineon streicht
5000 Stellen

Vulkan Mayon
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Chip-Hersteller will eine Milliarde Euro sparen:

Infineon streicht 5000 Stellen

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Infineon- Mitarbeiter mit einem 300- Millimeter- Wafer: Vor allem in Bayner will das Unternehmen Stellen abbauen.

München - Wegen des Einbruchs an den internationalen Halbleitermärkten streicht der Chiphersteller Infineon weltweit 5000 Stellen. Wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte, sind damit weltweit rund 15 Prozent aller Arbeitsplätze bei dem Unternehmen betroffen.

Zudem plane das Unternehmen Kurzarbeit. "Wir können nicht ausschließen, dass auch im Inland Stellen wegfallen", sagte ein Firmensprecher. Nach Gewerkschaftsangaben soll vor allem in der Firmenzentrale in München der Rotstift angesetzt werden. Die IG Metall Bayern warf Unternehmenschef Ulrich Schumacher eine "unsolide Geschäftspolitik" vor und drohte mit Protesten. Infineon will mit dem Personalabbau und weiteren Kostensenkungen rund eine Milliarde Euro (1,95 Milliarden Mark) in den nächsten zwölf bis 18 Monaten einsparen. "Keine erkennbare Erholung am Halbleitermarkt" » weiter

Bei Epcos fallen weitere 750 Stellen weg
Ifo: Bundesregierung dürfte Arbeitslosen-Ziel verfehlen
Riester bekräftigt Arbeitsmarktziel von 3,5 Millionen

25.000 Menschen fliehen in Panik:

Vulkan Mayon wieder ausgebrochen

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Auf rund zehn Kilometer Höhe steigt die Rauchwolke über dem Krater auf.

Manila - Der philippinische Vulkan Mayon ist nach nur einem Monat relativer Ruhe erneut ausgebrochen und hat mehr als 25.000 Menschen in Panik die Flucht ergreifen lassen. Rotglühende Lava, Gesteinsbrocken und Asche wurden am Donnerstag Kilometer weit in die Luft geschleudert.

Wie ein Mitarbeiter des Vulkanologischen Instituts in Manila berichtete, stieg die Rauchsäule über dem Krater auf rund zehn Kilometer Höhe. Extrem heißes Gestein wälze sich in einem Strom den Südhang des Vulkans hinab. Über Schäden oder Verletzte in den umliegenden Ortschaften wurde aber zunächst nichts bekannt. Experten rechnen mit weiteren Ausbrüchen » weiter

Neuer Lavastrom am Ätna
Erdbeben treibt Griechen aus ihren Häusern
Wissenschaftler warnen vor neuem Mega-Beben in Japan

"Schlaues" Hemd krempelt selbst Ärmel hoch

London/Florenz - Italienische Modemacher haben ein "schlaues" Hemd entwickelt, dessen Ärmel sich bei Wärme automatisch hochkrempeln. Das Gewebe des Herrenhemdes bestehe aus der metallischen Legierung Nitinol, die bei Erwärmung ihre ursprüngliche Form wieder annimmt, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist". "Das Gewebe des Ärmels ist so programmiert, dass es sich zusammenzieht, sobald die Raumtemperatur um einige Grad steigt", erläutert Susan Clowes, eine Sprecherin der Firma Corpo Nove (Florenz), die das Hemd entwickelt hat.

Die Nickel-Titan- Legierung mit Form- Gedächtnis sorge auch dafür, dass das Hemd mit dem Fön wieder geglättet werden kann, wenn es gefaltet oder zerknittert wurde. Der Stoff des "magischen" Hemdes besteht nicht nur aus dem so genannten Memory-Metall, sondern vor allem aus Nylonfäden. Deshalb könne das Kleidungsstück normal gewaschen werden. Mode-Trendsetter, die das "intelligente" Herrenhemd kaufen wollen, müssen sich allerdings noch etwas gedulden und ein größeres Budget einplanen. Bislang existiert nur ein metallgrauer Prototyp, dessen Herstellung allein rund 8000 Mark (knapp 4100 Euro) kostete.

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Letzte Änderung: 26.07.2001 16:32 von IndexRobot
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