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Do 26.07.2001
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Verbrannte Frauenleiche:Ex-Freund gesteht die TatLahnstein/Mainz -Der Ex-Freund, der am Montag getötet und verbrannt aufgefundenen jungen Frau, hat die Tat gestanden. In der Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern habe der 23 Jahre alte Mann ausgesagt, die 20- Jährige nach einem Streit in deren Auto auf einer Landstraße im Raum Ludwigshafen erwürgt zu haben, berichtete die Behörde am Donnerstag. Bei der Auseinandersetzung mit Handgreiflichkeiten sei es um eine neue, ebenfalls 20 Jahre alte Freundin des jungen Mannes gegangen. Nachdem ihm seine ehemalige Freundin verärgert schwere Vorwürfe gemacht habe, sei er "abgedreht" und habe ihr den Hals zugedrückt, bis sie tot gewesen sei. Der 23-Jährige war am Mittwoch in Lahnstein festgenommen worden. Ziellos herumgefahren In seinem Geständnis sagte der arbeitslose Fliesenleger nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei, er habe die Leiche zum Fahrzeug seiner neuen Freundin transportiert und sie in den Kofferraum verladen. Dann habe er seine neue Freundin abgeholt und sei mit ihr ziellos herumgefahren. An einer Tankstelle im Raum Kirchheimbolanden (Donnersbergkreis) habe er einen Kanister mit Benzin gekauft. Kurz darauf habe er die Leiche in Brand gesetzt, weil er angenommen habe, man werde die Tote nach dem Verbrennen nicht mehr identifizieren können und ihm deshalb nicht auf die Spur kommen. Neue Freundin nicht beteiligt Nach weiteren Angaben des Mannes fuhr er dann weiter, kam aber nochmals zurück, um sich davon zu überzeugen, dass das Feuer auch wirklich brenne. Einige Zeit später sei er mit der neuen Freundin nach Lahnstein zu einem Bekannten gefahren. Der Polizei gelang es, diese Wohnung zu ermitteln. Seine neue Freundin war nach ihren - laut den Ermittlern glaubhaften - Angaben an dem Mord nicht beteiligt. Er habe sie erst nach der Tat informiert. Sie habe auch nicht beim Verbrennen der Leiche geholfen, sondern vom Auto aus zugesehen. Die 20-Jährige, die zusammen mit dem Tatverdächtigen festgenommen worden war, ist wieder auf freiem Fuß. Mit ihr war der Mann erst seit zwei Wochen zusammen. Der seit längerem Arbeitslose sei von seiner Mutter und der getöteten Freundin unterhalten worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. dpa |
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Zuletzt geändert am 26. Juli 2001 10:29 von aj |
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