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Bertossa: Keine Schweizer Konten - CDU-Obmann:

Leuna-Namen stammen aus Hotelabfrage

Berlin - Die CDU im Bundestag hat sich angesichts der Berichte über die Schweizer Leuna-Akten, die Material über 29 Unionspolitiker enthalten sollen, gegen "wüste Spekulationen" und "Diffamierung" gewandt. Der Obmann der CDU im Spenden-Untersuchungsauschuss des Bundestages, Andreas Schmidt, sagte am Donnerstag dem Berlin-Brandenburger Radio Eins, die 29 Namen seien lediglich aufgrund einer "Hotelabfrage" auf der Liste gelandet.

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Der Schweizer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa widerspricht einem Bericht, wonach gegen 29 Unionspolitiker ermittelt werden soll.

Einige Politiker könnten in der Schweiz gewesen sein und dort auch übernachtet haben. "Es geht weder um schwarze Konten, noch um Leuna", betonte Schmidt. Darüber hinaus könnten auch SPD-Politiker unter den Namen sein.

Die Wochenzeitung "Die Woche" hatte in ihrer jüngsten Ausgabe unter Berufung auf einen Vermerk der Genfer Kantonspolizei vom März 2000 berichtet, die Leuna-Akten der Schweizer Justiz enthielten Material über 29 Politiker der Unionsparteien, darunter einen amtierenden Ministerpräsidenten. Da etliche dieser Politiker nichts mit der Leuna-Privatisierung zu tun hätten, werde laut "Woche" vermutet, dass sie Konten in der Schweiz unterhielten.

Nicht "Gegenstand von Ermittlungen"

Der Schweizer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa sagte dazu der "Berliner Zeitung" vom Donnerstag, seine Behörde habe keine Erkenntnisse darüber, dass die in dem Vermerk genannten Persönlichkeiten Bankkonten in der Schweiz unterhielten. Auch seien im Laufe der Ermittlungen in der Schweiz zwar die Namen einer Reihe deutscher Persönlichkeiten aufgetaucht. Dass diese Personen aber "Gegenstand von Ermittlungen" in der Schweiz seien, wie er am Mittwoch vom Berlin-Brandenburger Inforadio zitiert worden war, habe er nie gesagt. Dies treffe auch nicht zu.

AFP - Archivfoto: AP

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Zuletzt geändert am 26. Juli 2001 15:16 von aj

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