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Zweitligist Oberhausen sorgt für ersten Trainer-Rauswurf der Saison

Kleppinger muss schon nach zwei Spielen gehen

Oberhausen - Der erste Trainer-Rauswurf der neuen Saison im bezahlten deutschen Fußball ist perfekt: Nach nur zwei Spieltagen hat sich Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen am Montag von seinem Cheftrainer Gerhard Kleppinger getrennt. Als Begründung teilte der Club mit, dass seit Monaten trotz intensiver Bemühungen "keine spielerische Verbesserung und keine sportlichen Erfolge" festzustellen seien.

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Gefeuert: RWO-Trainer Gerhard Kleppinger.

Beim 0:3 im ersten Saison-Heimspiel am Freitag gegen Aufsteiger und Pokalfinalist 1. FC Union Berlin saß der 43 Jahre alte Kleppinger zum letzten Mal auf der Trainerbank der Rot-Weißen, die er seit dem 1. Juli 2000 als Chefcoach betreut hat. "Auf Grund der schwierigen Situation, die sich in den letzten Tagen zugespitzt hatte, stellt eine Trennung für beide Seiten die beste Lösung dar", erklärten Clubchef Hermann Schulz und Manager Manfred Rummel.

Intensive Suche nach neuem Coach

Zunächst übernehmen Kleppingers bisherige Assistenten Rob Reekers und Jürgen Gede die Verantwortung. Kontakte zu anderen Trainern gibt es angeblich noch nicht, "da die Situation für das Präsidium unvorhersehbar war". Bis zum nächsten Heimspiel am 17. August gegen den Erstliga-Absteiger SpVgg. Unterhaching soll aber ein neuer Cheftrainer präsentiert werden.

Heftige Worte nach Heimpleite gegen Union Berlin

Die RWO-Clubführung hatte sich schon zum Ende der vergangenen Saison unzufrieden mit dem sportlichen Abschneiden (Platz 12) gezeigt. Schulz deutete nach dem 2:2 zum Auftakt dieser Spielzeit bei der SpVgg. Greuther Fürth an, dass er notfalls schnell eingreifen und Konsequenzen ziehen wolle. Bei der deprimierenden Heimniederlage gegen Berlin gab es erste "Kleppinger raus"-Rufe im Niederrhein- Stadion. Anschließend fielen heftige Worte, Kleppinger warf einigen Spielern vor, sich noch nicht so einzusetzen, wie er das erwarte.

Offen blieb zunächst, ob eine weitere Zusammenarbeit mit Kleppinger auf anderem Gebiet möglich ist. Darüber wollen Verein und der bisherige Coach noch reden. Die Mannschaft war am Montagvormittag von Schulz und Rummel über die Trainer-Beurlaubung informiert worden.

Von Hermann Tegeler, dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 6. August 2001 13:54 von sab

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