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Di 07.08.2001
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Chronologie:Windhosen in DeutschlandPlötzlich auftretende Windhosen haben in der Vergangenheit mehrfach Schäden in Millionenhöhe angerichtet und auch Menschenleben gefordert. Ihre Kraft ist im Stande, sogar schwere Gegenstände, Menschen und Tiere mit sich zu reißen und sie kilometerweit fortzutragen. Den bislang größten Schaden mit rund 50 Millionen Mark verursachte ein Wirbelsturm 1989 in Düsseldorf. Auch in den vergangenen zehn Jahren gab es immer wieder Windhosen in Deutschland:
16. Februar 1999: Auf der Nordseeinsel Norderney deckt eine Windhose mehrere Hausdächer ab. 25 Gebäude werden durch herumfliegende Dachziegel beschädigt. Der Sachschaden wird auf eine Million Mark (rund 511 000 Euro) geschätzt. 22. Juni 1998: Im sächsischen Vogtland richtet eine mit Hagel einhergehende Windhose in verschiedenen Orten Sachschäden von mehreren Millionen Mark an. Bäume werden entwurzelt, Dächer abgedeckt und Autos beschädigt. 18. Februar 1997: In Hamburg demoliert eine Windhose das Haupttribünendach eines Fußballstadions, zerstört Fangnetze hinter den Toren und entwurzelt Bäume. Die Sturmschäden betragen mehrere tausend Mark. 17. Mai 1995: Eine Windhose entwurzelt in Hannover Bäume, reißt Ziegel von den Dächern und beschädigt Autos. Die gleichen Schäden richtet eine andere Windhose im nordrhein-westfälischen Kreis Warendorf an. 12. September 1994: Im niedersächsischen Riepe richtet eine Windhose Schäden in Höhe von mindestens zwei Millionen Mark an. Dächer werden abgedeckt und durch die Luft gewirbelt, Fenster zerschlagen, Satellitenanlagen abgerissen. 09. August 1992: Im niedersächsischen Buchholz hinterlässt eine Windhose eine Spur der Verwüstung. Der Sachschaden beträgt zwei Millionen Mark. dpa |
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Zuletzt geändert am 7. August 2001 14:19 von aj |
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